RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Mühlsteinrallye

Knappe Entscheidung im Mühlviertel

Nach rund 55 SP-Kilometern setzten sich Simon Wagner/Gerald Winter (Škoda Fabia R5) mit Bestzeiten auf allen vier Prüfungen durch.

Fotos: Harald Illmer

Nach gut 55 Wettbewerbskilometern setzten sich Simon Wagner und Gerald Winter in ihrem Škoda Fabia R5 mit Bestzeiten auf allen vier Sonderprüfungen mit 9,5 Sekunden Vorsprung auf ihre Teamkollegen Johannes Keferböck/Ilka Minor, ebenfalls in einem Škoda Fabia R5, durch. Komplettiert wurde das Podium durch die Sieger der 1. Perger Mühlsteinrallye, Max Zellhofer und Jürgen Heigl im Ford Fiesta R5 (+ 41,7 Sekunden). Mit Heigl landete somit auch heuer wieder ein Mitglied des veranstaltenden Rallye Club Perg auf dem Stockerl.

"Mit nur 15 Testkilometern und etwas Zittern, weil das hintere Differenzial Probleme gemacht hat, haben wir dieses Topergebnis nicht erwartet. Es war ein toller Fight mit Johannes Keferböck, den wir knapp, aber doch eindeutig für uns entscheiden konnten. Hoffentlich konnten wir uns damit bei unseren Sponsoren wieder entsprechend empfehlen und können bald wieder in einem R5 sitzen", berichtete ein sichtlich erfreuter Simon Wagner.

Als schnellstes Nicht-R5-Auto und somit Sieger der Klasse 8 reihte sich das RCP-Duo Martin Roßgatterer/Andreas Thauerböck mit ihrem Mitsubishi Evo VII auf dem beachtlichen vierten Gesamtplatz ein. Als Co-Pilot fährt Roßgatterer derartige Erfolge ja meist auf der rechten Seite ein, erwies sich im Mühlviertel somit aber als Multitalent. Sieger der ART sowie der ARC-Juniorenwertung wurden Michael Lengauer und Christian Birklbauer mit ihrem Mitsubishi Evo IX, die in der Gesamtwertung den fünften Platz erreichten; mit der Erfahrung von bisher nur zwei gefahrenen Rallyes zeigte der Rookie erneut ganz groß auf.

Mit dem Sieg in der ARC-Wertung bauten Riccardo Holzer und Mario Palmsteiner im Mitsubishi Evo 6.5 ihre Führung in der Gesamtwertung aus. Als schnellstes 2WD-Fahrzeug erreichte der Peugeot 208 R2 des tschechischen Duos Erik Cais/Ondřej Krajča das Ziel in Perg. Beste bei den Historischen waren die Lokalmatadoren Manfred Hinterreiter und Christian Tinschert mit ihrem bärenstarken Mercedes 190 E, der speziell auf dem Rundkurs Schwertberg die Publikumslieblinge schlechthin waren. Die historische ARC-Wertung konnte Markus Oßberger mit Tochter Viktoria Kiesenhofer auf dem heißen Sitz eines Audi Coupé quattro gewinnen und damit die Gesamtführung absichern.

Insgesamt blickt der Veranstalter zufrieden auf die zweite Mühlsteinrallye zurück. Von der fast restlos gefüllten Nennliste standen Samstag zu Mittag 60 Teams am Start, 51 Fahrzeuge erreichten das Ziel am Abend. Die positiven Rückmeldungen von allen Seiten sowie das rege Interesse der Aktiven bestätigen den Rallye Club Perg in seiner Entscheidung, die Rallye wieder aufleben zu lassen und diese auch wieder zu veranstalten.

Bei bestem Wetter war auch der Zuseherandrang sowohl auf den Sonderprüfungen als auch im Rallyezentrum in Perg sehr groß. Der Dank der Veranstalter gilt den Sponsoren, ehrenamtlichen Helfern, den Vereinen und Feuerwehren, welche die Actionzonen organisiert haben, sowie den betroffenen Rallyegemeinden und Anrainern.

2. Perger Mühlsteinrallye, Endstand nach vier Sonderprüfungen:

1. Simon Wagner/Gerald Winter (Škoda Fabia R5)
2. Johannes Keferböck/Ilka Minor (Škoda Fabia R5)
3. Max Zellhofer/Jürgen Heigl (Ford Fiesta R5)
4. Martin Roßgatterer/Andreas Thauerböck (Mitsubishi Evo VII)
5. Michael Lengauer/Christian Birklbauer (Mitsubishi Evo IX)

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Mühlsteinrallye

Weitere Artikel:

WRC, Finnland: Vorschau K4

Grüne Energie geht an den Start

Ein Spezialist für nachhaltige Energielösungen begleitet bei der Finnland Rallye das österreichische K4 Rally Team rund um Johannes Keferböck und Ilka Minor, das den WRC Masters Cup der Rallye-Weltmeisterschaft anführt.

Drama bei der Rallye Finnland: WM-Spitzenreiter Elfyn Evans wirft den Sieg mit einem Überschlag weg - Sebastien Ogier liegt nun wieder deutlich vorne. Keferböck/Minor weiter auf P2 der Masters.

Als Reaktion auf die Kolumne von Peter Klein hat sich nun auch motorline.cc-Kolumnist und Ex-Staatsmeister Achim Mörtl zu Wort gemeldet: Über die sportliche Entwertung der Stoppuhr und die absurde Vermarktung im WRC Masters Cup

Austrian Rallye Legends 2026

Schon jetzt Zusagen aus neun Nationen!

Es sind noch sieben Wochen bis zum offiziellen Nennschluss der Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ (24. bis 26. September) - schon jetzt gibt es Zusagen von Teams aus neun Nationen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren...