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ARC: Mühlsteinrallye

Rigler: Defekt verhindert Podestplatz

Gerald Rigler hatte sich für die Veranstaltung einiges vorgenommen, war er doch als Teilnehmer, Unterstützer und Hauptsponsor dabei.

Fotos: Daniel Fessl

Es war eigentlich alles angerichtet für eine Rallyeveranstaltung, wie man sie sich wünscht: Kaiserwetter, jede Menge Zuschauer und weitere Toppiloten, mit denen sich Rigler matchen wollte, doch leider kam alles anders: Schon Tage vor der Rallye machte sein Rücken Probleme. Mit Spritzen versuchte man, die Schmerzen in den Griff zu bekommen, was auch einigermaßen gelang.

So stand man voll motiviert am Start der ersten Sonderprüfung. Gleich danach kam Rigler im Ford Fiesta R5 einen Tick zu schnell zu einem Abzweig, weshalb man einen kleinen Umweg durchs "Gemüse" einlegen musste. SP 2 verlief anschließend ohne nennenswerte Probleme. Rigler und sein Co-Pilot Bernhard Ettel rangierten nach dieser Prüfung auf dem dritten Gesamtplatz, nur ca. fünf Sekunden hinter dem Führenden Simon Wagner.

Weiter ging es dann mit dem Rundkurs in Schwertberg. Rigler: "Wir waren gut unterwegs, und es wäre sicher wieder eine Topzeit gewesen, doch leider brach am Ford Fiesta R5 eine Riemenscheibe, in weitere Folge fiel ein Sensor aus – für die Techniker: es war der OT-Geber –, ohne den die Motorelektronik sozusagen blind war, weshalb diese in den Not-Aus ging und den Motor abstellte. Der technische Defekt genau beim Heimspiel ist natürlich besonders bitter. Ich wollte ins Ziel und aufs Podest, aber als Sponsor der Mühlsteinrallye freue ich mich über die gelungene Veranstaltung, die unglaublich vielen Zuseher, und dass der Mauthausner Simon Wagner den Gesamtsieg holen konnte."

Für Gerald Rigler wäre es nach der Mühlsteinrallye direkt zum WM-Lauf nach Deutschland gegangen. Diesen musste man nun aber schweren Herzens absagen, die Rückenschmerzen sind einfach zu stark geworden. "Jetzt ist erstmal Ruhe angesagt. Ich hoffe aber, dass ich bis zu Niederösterreich-Rallye wieder fit bin", so Rigler.

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