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Rallyesprint 2005

Neuer Challenge-King

Markus Benes fuhr seine bislang wahrscheinlich beste Rallye und übernahm mit einem Gruppe-H-Sieg verdient die Führung in der Rallye-Challenge.

Markus Benes liebt den Rallyesprint, und der Rallyesprint liebt ihn. Der Ausgang der Veranstaltung in diesem Jahr war die bisherige Krönung einer Saison, die für ihn definitiv um einiges besser verläuft als das letzte Jahr: Spaß am Schotter-Driften, Sieg in der Gruppe H, und nebenbei auch gleich die Führung in der Austrian Rallye Challenge übernommen – was soll man noch viel mehr sagen?

Der fahrerische Einsatz von Markus war wirklich gewaltig, das Ergebnis keinesfalls ein Geschenk. Wenn man sah, wie er sich in den Käshof hineinstürzte, mit heftigem Übersteuern in der lang gezogenen Rechtskurve, ehe es scharf nach links zum Ziel geht, dann wusste man: Er gibt einfach alles. Es war einfach seine Rallye: Die Harmonie mit der Strecke und mit dem Auto, keine Schwierigkeiten mit der Technik, das sind die wichtigsten Elemente, die man für den Erfolg braucht. Zustande gekommen ist das ausgezeichnete Ergebnis (1. Platz in der Gruppe H, 10. Gesamtrang) auch durch exzellente Arbeit der Mechaniker.

Entscheidend zu dem guten Ausgang beigetragen hat auch, dass Markus diesmal ein besonders guter Start gelungen ist und er gar nicht erst viel Kraft aufwenden musste, um Plätze aufzuholen. Auf der ersten SP am Freitag war er bereits Zweiter in der Gruppe H, nur 1,5 Sekunden hinter Franz Sonnleitner. Zu diesem Zeitpunkt war Wolfgang Schmollngruber durch seinen Reifenschaden bereits weit zurückgefallen.

Eine Schrecksekunde gab es beim letzten Durchlauf noch durch einen Dreher beim Anbremsen aus knapp 200 km/h, aber der Gruppensieg war zementiert. Bemerkenswert auch, dass Gerwald Grössing mit seinem von Deimel-Film gesponserten Gruppe-A-Mitsubishi nur um knappe sechs Sekunden verfehlt wurde. Markus Benes im Interview nach dem Zieleinlauf: „Herrlich – der schönste Erfolg seit dem Sieg bei der IQ-Jännerrallye 2004 – Schotter und Schnee ist einfach meines!“ Im Jänner 2004 gewann er im Mühlviertel ebenfalls die Gruppe H.

In der Challenge-Wertung hat Markus seine gute Ausgangsposition nach zwei dritten Plätzen in der Gruppe H viel genützt – durch die Ausfälle des bisher Führenden Christoph Weber und dessen Verfolger Franz Sonnleitner geht die Führung nun an ihn. Vor hochgeschraubten Erwartungen hinsichtlich des weiteren Saisonverlaufs will Markus dennoch warnen, als Challenge-Sieger sieht er sich noch lange nicht. Ein besonderer Stolperstein könnte das Getriebe sein, das vor allem auf Asphalt unter erhöhter Belastung große Schwächen zeigt. Markus ist deswegen intensiv auf der Suche nach einem standfesten Getriebe, dessen Kaufpreis sein Budget nicht sprengt.

Sponsoren wären herzlich willkommen – denjenigen, die jetzt schon helfen, die Last der hohen Ausgaben zu mildern, gilt natürlich besonderer Dank: wwicon IT-Consulting, EFAFLEX Schnelllauftore, Tuning Center Freistadt, Mazda Schiefermüller, Mazda Lietz und Reifen Weichberger heißen die Unternehmen, die sich bereits von den beachtlichen sportlichen Leistungen des sympathischen Mazda-Teams aus Biedermannsdorf überzeugen haben lassen.

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