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ARC: Schneerosen-Rallye

Eberherrs Bremsen als "Ring of Fire"

"And it burns, burns, burns" – von einem solchen Erlebnis können nunmehr auch Christian Eberherr und Christoph Karl ein Lied singen.

Foto: Christa Feichtner

Der Grund: Schon während der Anfangsphase der Schneerosen-Rallye entzündete sich im Bereich der Hinterradbremsen ein hartnäckiges Feuer. Damit war es unvermeidlich, den Motor abzustellen und sich aus dem sportlichen Geschehen herauszuhalten. Vorerst einmal ...

Unerwartet kurz, aber sehr abenteuerlich war die Schneerosen-Rallye für Christian Eberherr und Christoph Karl, die sich mit ihrem Ford Escort RS 2000 wie zahlreiche andere mehr oder weniger Bekannte dem Wettbewerb bei den Historischen stellten. Der Wagen, sonst eine bewährte Größe, zeigte sich in mehrfacher Hinsicht sehr widerspenstig.

Aufgrund der während der Nacht vor der Rallye sehr tiefen Temperaturen und auch wegen der auffallend schwierigen Streckencharakteristik wurde überlegt, Reifen mit Spikes einzusetzen. Letztlich entschied man sich jedoch für Pneus ohne Nägel, was im Rückblick auch richtig war. Allerdings traten im Verlauf der Anfangsphase andere Probleme auf: Der Motor wollte nicht auf allen vier Zylindern laufen, was sich entsprechend auf die Zeit nach der ersten Prüfung niederschlug – man landete auf dem etwas undankbaren vorletzten Platz.

Auf der zweiten Prüfung schien zunächst alles in Ordnung zu sein: Der Motor lief normal, und obwohl das so blieb, hatten Eberherr und Karl immer stärker das Gefühl, nicht vom Fleck zu kommen, je näher es dem Ende der Prüfung zuging. Der Grund: Die hinteren Bremsen hatten stark blockiert und in der Folge gewaltig überhitzt. Es stieg mächtiger Qualm auf, ein hartnäckiges Feuer hatte sich entzündet. Im Regrouping mussten sogar Feuerlöscher eingesetzt werden, um der Flammen Herr zu werden.

Natürlich wurde versucht, im Service speziell die Bremsen gründlich zu reparieren, aber die Zeit war zu kurz. Der Wunsch, noch ein wenig Rallyeaction als Aktive genießen zu können und eventuell noch das Feld ein klein wenig von hinten aufzurollen, wurde nicht erfüllt. Immerhin fanden Christian Eberherr und Christoph Karl nach ihrem Ausfall noch Zeit, die Rallye als Zuseher zu genießen und den schönen Rallyetag angemessen und stilvoll ausklingen zu lassen.

Erfreulich ist jedenfalls, dass kein größerer Schaden am Auto entstanden ist. Christian Eberherr und eine(n) seiner Co-PilotInnen (je nachdem, wer gerade Zeit hat) wird man zweifellos noch öfter bei einigen ausgesuchten Rallyes im Einsatz sehen.

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