RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Kann Stohl die WRC's biegen?

Beim Finale der Deutschen Rallye Meisterschaft wird nicht nur der Titel zwischen Gaßner und Kahle vergeben, auch Österreich ist gut vertreten.

Vom 23. bis 25. Oktober wird im Städtedreieck Regensburg-Landshut-Passau bereits die 40. Auflage der 3-Städte-Rallye ausgetragen. Einmal mehr ist die zur Europameisterschaft zählende Drei-Tages-Veranstaltung das Finale der Deutschen Rallyemeisterschaft 2003 (DRM) mit der Entscheidung zwischen dem amtierenden Meister Matthias Kahle und seinem bayerischen Herausforderer Hermann Gaßner.

Pikant: Bei der 3-Städte treten sie gegen Gruppe N-Weltmeister Manfred Stohl an, der mit seinem Mitsubishi Lancer als klarer Favorit auf den Gesamtsieg an den Start geht. Ob Kahle im Skoda Octavia seinen Titel verteidigen kann, steht damit noch genauso in den Sternen wie die Frage, ob der knappe Punkte-Vorsprung von Rallye-Urgestein Hermann Gaßner reicht, um im Mitsubishi Carisma nach 1995 den zweiten Meistertitel zu holen.

Schon lange ist die 3-Städte keine grenzüberschreitende und völkerverbindende Langstreckenfahrt von München über Wien nach Budapest mehr, sondern eine actionbetonte Sprintrallye. Hierzulande ist sie abgesehen vom Weltmeisterschaftslauf Deutschland Rallye unumstritten der Klassenprimus und mit knapp 80 Startern einmal mehr hervorragend besetzt.

Seine anhaltende Attraktivität verdankt der Rallye-Klassiker der Tatsache, dass die 17 Wertungsprüfungen erneut überwiegend auf losem Untergrund ausgetragen werden. Auch die Länge des sportlichen Teils mit 234 Kilometern wird sonst nirgends erreicht.

Diese Herausforderung lockt neben der nationalen Szene auch zahlreiche ausländische Gastfahrer ins Rallyezentrum nach Straubing, überwiegend natürlich die anerkannten Schotterspezialisten aus Skandinavien. Es ist daher kein Wunder, dass in der Siegerliste häufig Teams aus Schweden oder Finnland ganz vorne notiert sind.

Und auch in diesem Jahr wollen skandinavische Piloten wie der schnelle Schwede Janne Westlund (Mitsubishi Lancer), sein Landsmann Mats Andersson (Proton Satria) oder der finnische Routinier Jaakko Keskinen, ebenfalls auf einen Mitsubishi Lancer, den heimischen Rallye-Assen mehr als nur Paroli bieten.

An der Spitze mitmischen will auch Anton Werner. Er und sein norddeutscher Beifahrer Peter Kroll sind in eine feste Größe in der DRM. Sie pilotieren seit einiger Zeit einen selbst vorbereiteten Mitsubishi Lancer Evo VI in der verbesserten Gruppe A und sind damit in den Ergebnislisten oft ganz vorne zu finden.

In der Nennliste finden sich übrigens auch einige österreichische Namen, neben Manfred Stohl und Ilka Minor geben die Zeltner-Brothers ebenso Gas die das Ehepaar Pfeiffer, als Co-Piloten sind Stefan Eichhorner - mit Jan Becker - und Pauli Zeitlhofer - mit Sandro Wallenwein - im Einsatz.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-DM: 3-Städte-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Die interessante. spannende Rebenland Rallye hat einige Fragen zum sportlichen Geschehen aufgeworfen - wir haben bei unserem Kolumnisten Achim Mörtl nachgefragt…

"Man ist nur noch Passagier"

Warum die Safari-Rallye 2026 zur Lotterie wird

Heftige Regenfälle verwandeln die Safari-Rallye in Kenia in eine unberechenbare Schlammschlacht: Selbst erfahrene WRC-Stars erwarten eine der härtesten Ausgaben

Stohl/Müller bei Veszprem Rallye

Stohl/Müller haben Lust auf Schotter

Manfred Stohl und Peter Müller starten am Wochenende bei der legendären Veszprem Rallye - weiter südlich starten Lichtenegger/Ettel bei der Ciocco Rally.

WRC-Premierensieger Katsuta

Weltmeister und Rivalen feiern ihn

Takamoto Katsuta feiert seinen ersten WRC-Sieg: Besonders die Reaktionen von Ott Tänak und Kalle Rovanperä zeigen, wie viel dieser Erfolg bedeutet

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht

Wagner gewinnt Thriller-Showdown

Vor der abschließenden Powerstage fehlten Simon Wagner nur noch 1,3 Sekunden auf Michael Lengauer - der fünffache Staatsmeister konnte das Blatt tatsächlich noch wenden...

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Nach SP3

Blitzstart des Herausforderers

Bei der heute gestarteten Rebenland Rallye in Leutschach liegt nach drei Prüfungen nicht der Favorit Simon Wagner, sondern Michael Lengauer vorne