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ERC: Barum-Rallye

Historischer Sieg von Vaclav Pech

Erstmals seit langem wieder ein ERC-Sieg für Vaclav Pech, der damit die Siegesserie von Skoda bei deren Heimrallye unterbrechen konnte.

Michael Noir Trawniczek
Foto: ERC

Vier Siege hintereinander konnte Skoda zuletzt bei der tschechischen Barum-Rallye erringen – Vaclav Pech hat diese Serie in seinem Mini S2000 unterbrochen: Dem Tschechen gelang damit erstmals seit 2004 wieder ein Sieg in der Europameisterschaft, zudem krönte er sich am Samstag auch zum siebten Mal zum tschechischen Staatsmeister.

Einen spannenden Kampf gab es am Sonntagvormittag um den zweiten Platz – zwischen Skoda-Werkspilot Sepp Wiegand und dem früheren tschechischen Tourenwagenfahrer Tomas Kostka im Ford Fiesta R5: Am Ende hatte Wiegand um zwei Zehntelsekunden die Nase vorne. Während Wiegand über Platz zwei jubelte (Rückstand 51,5 Sekunden), verriet Kostka: „Wir hatten die letzten beiden Prüfungen Probleme mit dem Motor, aber wir haben es auf das Podium geschafft.“

Auch um Platz vier wurde hart gekämpft: Durchsetzen konnte sich mit Skoda-Pilot Jaroslav Orsak ein weiterer Lokalmatador, nur acht Zehntelsekunden dahinter landete sein Landsmann und Markenkollege Jaromir Tarabus, weitere acht Zehntelsekunden dahinter belegte der Pole Kajetan Kajetanowicz im Ford Fiesta R5 Platz sechs. Dahinter landeten Ott Tänak (Fiesta R5), Martin Vlcek (Skoda S2000), Antonin Tlustak (Skoda S2000) sowie Bruno Magalhaes im einzig verbliebenen Peugeot 208 T16 R5 auf den Plätzen sieben bis zehn.

Im 2wd-Cup der ERC setzte sich Lokalmatador Adam Kobliha auf einem Renault Clio R3 durch, das österreichische Wurmbrand Racing Team belegte mit dem Ungarn Kornel Lukacs Platz sieben der 2wd sowie Platz drei der Klasse RC3. Im Production-Cup der ERC feierte der Ungar Andras Hadik den Sieg.

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