RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: Interview

Neuville fordert Weiterentwicklung

Thierry Neuville sendet eine Warnung an das Hyundai-Team: Um Tänak im Toyota zu schlagen, müsse der i20 WRC weiterentwickelt werden.

Die Rallye-WM 2019 wirft ihre Schatten voraus: Hyundai-Pilot Thierry Neuville hat bereits das erste Warnsignal gesendet – in Richtung seines eigenen Arbeitgebers! Der Belgier glaubt, in der kommenden Saison nicht mit Toyota und Meisterschaftskandidat Ott Tänak mithalten zu können, wenn Hyundai die Entwicklung seines i20 WRC schleifen lässt; deshalb erwarte der 30jährige mehr Einsatz seitens der Südkoreaner.

Auch von der Unterstützung seiner Teamkollegen zeigte sich Neuville alles andere als begeistert. Er ist der einzige Fahrer des Teams, der seit fast drei Saisonen für Hyundai gewonnen hat; Hayden Paddon war zuletzt Anfang 2016 in Argentinien siegreich. Der Fahrerkader sei ein wichtiges Puzzlestück für den Erfolg im kommenden Jahr, so der vierfache Vizeweltmeister, aber noch macht Hyundai ein Geheimnis aus der Auswahl der Piloten für die nächste Saison.

"Ich bin sehr oft alleine", meinte Neuville. "In den anderen Teams haben wir gesehen, dass die Fahrer von ihren Teamkollegen Unterstützung erhalten haben, aber bei mir ist das nicht wirklich der Fall." Deshalb sei es für die Südkoreaner extrem schwierig, in der Teamwertung vorne mithalten zu können. Teamchef Michel Nandan versteht die Kritik seines Topfahrers: "Wir müssen Gas geben und in Sachen Entwicklung aufholen."

Neuville fügte an: "Wenn wir nicht an Tempo und Leistung zulegen, haben wir keine Chance. Wir brauchen eine bessere Entwicklung, dann sehen wird weiter." Es brauche eine generelle Verbesserung des Autos, ein einzelner Bereich des Fahrzeugs sei nicht das Problem, sagte der Belgier.

Ein erster Schritt sei der neue Motor, der bereits in Australien zum Einsatz gekommen ist; neue Zylinderköpfe hätten für eine bessere Leistung gesorgt, so Nandan, der abschließend versprach: "Wir müssen jetzt weitermachen und noch härter arbeiten. Im Winter werden wir weiter am Motor, am Getriebe und an der Aufhängung feilen."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Interview

Weitere Artikel:

WRC Rallye Estland: Nach Tag 2 (SP16)

Pajari hat ersten WRC-Sieg in greifbarer Nähe

Toyota-Pilot Sami Pajari brennt bei der Rallye Estland ein Schotter-Feuerwerk ab und dominiert den Samstag, dahinter tobt ein packender Hyundai-Thriller um Platz drei. Keferböck/Minor liegen im WRC Masters Cup in Führung.

In der nationalen Historischen Staatsmeisterschaft bzw. HRM Classics sind prinzipiell alle Teilnehmer der FIA EHRC (mit den Superstars Jari-Matti Latvala und Francois Delecour) punkteberechtigt. Die einheimischen historischen Piloten tragen prominente Namen und sind auch in der EHRC vertreten durch den fünffachen Europameister Karl Wagner..

Rallye Weiz: Vorschau GSE Cup

Hochspannung auf dem Elektro-Sektor

Zum vierten Mal ist der ADAC Opel GSE Rally Cup bei der Rallye Weiz zu Gast / Erstmals direkter Vergleich mit den Benzinern auf allen Sonderprüfungen /?Fahrer aus neun Nationen pilotieren Opel Mokka GSE Rally mit bis zu 280 PS

ORM/ARC, Rallye Weiz: Wetter

Hitze als Kraftnahrung für Gewitter

Auf Grund der angesagten hochsommerlichen Temperaturen könnte die heurige Rallye Weiz besonders an den Nachmittagen kräftige Unwetter auf Lager haben / Ein Blick nach oben sollte immer dabei sein

EHRC/ORM/ARC, Weiz: Schlussbericht

Hermann VI. ist der König von Weiz

Hermann Neubauer gewann seine Lieblingsrallye zum sechsten Mal und ist plötzlich Topfavorit im Staatsmeister-Rennen / Marcel Neulinger verteidigte den Titel in ORM 3 und Junioren / Karl Wagner wurde Zweiter in der EHRC

ARC, Rallye Weiz: Bericht Zellhofer

Maximale ORM2 & ARCP-Punkte für Zellhofer

Damit übernimmt der Niederösterreicher Führung in der ORM2-Meisterschaft und in der ARCP - Co-Pilotin Anna Maria Seidl und SUZUKI SWIFT ZMX waren bestens unterwegs