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ARC/ORM: Weiz-Rallye

Gert Göberndorfer kehrt in Weiz zurück

Nach einer etwas längeren (mehrmonatigen) Pause möchte sich Gert Göberndorfer mit seinem Opel Ascona B wieder in Erinnerung rufen.

Foto: Christa Feichtner

Die am vorletzten Juli-Wochenende stattfindende Weiz-Rallye ist dafür ein würdiger Anlass. Bei der Heimveranstaltung kräftig Gas zu geben, um der Konkurrenz um Rosenberger und Co. möglichst fulminant Paroli bieten zu können ist der große Vorsatz.

Gert Göberndorfer und Monika Graber steht ein Saisonhöhepunkt der besonderen Art bevor: Die Weiz-Rallye, die am 21. und 22. Juli stattfinden wird, ist nicht nur deren Heimrallye, was wettbewerbstechnisch oft von großem Vorteil ist und für einen kräftigen Motivationsschub sorgt; es hängen – nicht zuletzt aufgrund der häufigen Teilnahme an dieser Veranstaltung – auch viele schöne Erinnerungen an zahlreiche Erfolge daran. Das bislang fulminanteste Erlebnis ihrer Rallyekarriere hatten Gert Göberndorfer und Monika Graber anlässlich der Weiz-Rallye 2014, als sie mit ihrem historischen Opel Ascona auf der Prüfung Thannhausen die zweitschnellste Gesamtzeit fahren konnten, sogar einige wenige Sekunden vor dem österreichischen Rekordstaatsmeister Raimund Baumschlager. Dieser herausragende persönliche Triumph war zwar vor allem den chaotischen Witterungsbedingungen geschuldet, dennoch ist es ein bedeutender Markstein in der persönlichen sportlichen Bilanz des steirischen Rallyepaares.

Für gewöhnlich sind die logischen Gegner natürlich unter den Akteuren der historischen Kategorie zu suchen – und bereits dort ist es oftmals nicht einfach, die Führungsposition zu erobern. Die bisher in dieser Saison erreichten Ergebnisse sowie der ihnen vorausgegangene Rallyeverlauf sind durchaus ermutigend, jedoch wird mit Kris Rosenberger/Christina Ettel (Porsche 911) auch diesmal wieder ein Konkurrenzteam zugegen sein, das sowohl von der fahrerischen Klasse als auch hinsichtlich der technischen Möglichkeiten sehr hoch einzuschätzen ist. Der ebenfalls mit einem Porsche bewaffnete Willi Rabl könnte dem steirischen Opel-Team gleichfalls Einiges entgegensetzen. Fallweise sehr starke Auftritte liefert auch Oskar Hebenstreit, der wie eh und je auf Escort-Power setzt.

Den Versuch, unter den Teilnehmern mit historischen Rallyefahrzeugen ganz weit vorne und eventuell sogar an der Spitze zu landen, werden Gert Göberndorfer und Monika Graber dennoch wagen. Ein kräftiger Regenguss würde ihnen speziell im Kampf gegen die Porsches mit einiger Sicherheit entgegenkommen, jedoch deuten die aktuellen Wetterprognosen eher auf heiße, trockene Bedingungen hin.

In jedem Fall ist es der fixe Plan von Gert Göberndorfer und Monika Graber, dort weiterzumachen, wo sie vor ihrer selbst auferlegten Pause nach der Lavanttal-Rallye aufgehört haben. Das Rallyepublikum darf sich somit darauf gefasst machen, dass das steirische Team mit dem Opel Ascona B mit einiger Härte attackieren wird. Die in der Praxis immer wieder gelebte Heck-weg-Philosophie wird wohl ebenfalls im Programm bleiben.

Trotz aller Ausrichtung auf maximalen fahrerischen Einsatz darf man guter Dinge sein, dass während der Rallye Alles im sprichwörtlichen grünen Bereich bleiben wird. Gert Göberndorfer und Monika Graber gehören seit Jahren zu den konstantesten und zuverlässigsten Teilnehmern in der österreichischen Rallyemeisterschaft – auch darauf kommt es an.

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