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ARC/ORM: Weiz-Rallye

Doppelter Triumph für Knobloch/Rausch

Das Subaru-Duo Knobloch/Rausch feiert bei der Weiz-Rallye einen ORC-Laufsieg und den vorzeitigen M1 Rallye-Masters Gesamtsieg.

Fotos: Martin Butschell

Die Rallye Weiz empfing 85 Teams mit bestem Wetter – mit 16 Teams war der „Österreichischen Rallye Cup, Division 1“ gut besetzt, auch die M1 Rallye-Masters glänzte heuer erstmals mit 10 Startern. Der Start in die Rallye war für Knobloch/Rausch im seriennahen Subaru WRX STI nach einem Dreher in SP1 nicht perfekt, nach zwei weiteren SP´s folgte jedoch die erste ORC Bestzeit. Nach SP-3 lag das Team in der M1-Wertung schon deutlich in Führung - im ORC lag das Team auf Platz zwei, in Schlagdistanz zu dem amtierende ORC-Meister Martin Kalteis im H/A Mitsubishi Evo. Die Führung in der M1-Wertung war nach 3 Prüfungen bereits recht deutlich – das lag  einerseits an dem vorzeitigen Ausfall von Welt- und Europameister Andreas Aigner in seinem BMW 650i, andererseits auch an Elektronikproblemen, die den Lungauer Audi-Piloten Reini Sampl einbremsten. Als am Weg zum ersten Service das Team Rallye ABST mit Martin Kalteis am Steuer nach Kreislaufproblemen des Co-Piloten Peter Berger aufgeben musste, war die Vorentscheidung im Kampf um den ORC-Sieg ebenso bereits gefallen. Das Duo Knobloch/Rausch hielt dennoch das Tempo dennoch hoch und markierte auf der neuen SP 10 – Fladnitz eine 12. Gesamtzeit. Ab der SP3 konnte das Team – abgesehen von SP 12 Rundkurs Naas, wo nach kurzem Starkregen unterschiedliche Fahrbahnverhältnissen für die Teilnehmer herrschten - zu dem alle SP-Bestzeiten im ORC einfahren. Im Ziel angekommen konnte das Team nach zwei spannenden Rallye-Tagen in Weiz nicht nur einen souveränen ORC-Sieg – über 2 Minuten vor dem amtierenden ARC Meister Daniel Fischeraus Ungarn – und einen ebenso ungefährdeten Sieg in der seriennahen M1 Rallye-Masters vor dem amtierenden M1 Rallye-Masters Duo Reini Sampl / Melanie Schmid feiern, sondern mit dem vierten M1-Sieg beim vierten Start auch den Gewinn der M1 Rallye-Masters Gesamtwertung 2017 im Subaru vorzeitig absichern. 

Knobloch: „Der Freitag war mit zwei harmlosen aber vermeidbaren Drehern noch etwas durchwachsten – der Samstag war, abgesehen von einem Reifenschaden - der ein zeitgerechtes Stempeln am Verbinder zu SP9 verhinderte und somit 20 Strafsekunden einbrachte - nahezu perfekt. Dass Andi Aigner und Martin Kalteis vorzeitig ausgefallen sind war natürlich schade – dank der sehr flüssigen Prüfungen hatten wir mit beiden Teams spannende SP-Duelle erwartet, so haben wir uns darauf konzentrieren, fehlerfrei zu bleiben. Speed raus nehmen stand nicht am Plan - wir wollen uns ja sportlich weiter steigern und eine ansprechende Leistung für unsere Fans und Unterstützer abliefern. Nach den Wetterkapriolen nahmen wir auf den letzten zwei SP´s im Trockenen auf den Pirelli Intermed Reifen dann aber schließlich doch noch ein paar Prozent Risiko raus, um die tolle Erfolgsserie nicht noch unnötig zu gefährden. Die „After-Rallye Party“ im Tollhaus Weiz war ein toller Abschluss von dem erfolgreichen Wochenende – jetzt folgen zwei Monate „Sommerpause“ und dann die Skoda-Rallye Liezen, wo wir schon an unserem nächsten Ziel arbeiten – dem Sieg im österreichischen Rallye Cup.“ 

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