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ARC/ORM: Weiz-Rallye

Hojas: Weiz-Rallye als Härtetest

Beim fünften Saisonlauf der Rallye-Staatsmeisterschaft konnten Viktoria Hojas und Daniela Reiterer das gesetzte Ziel erreichen.

Fotos: Daniel & Dominik Fessl

Und dieses war, nach dem Ausfall und Restart im letzten Jahr, die höchst anspruchsvolle Rallye Weiz durchzufahren. Was dem Damenteam dieses Mal auch gelang. Doch einfach wurde es ihnen nicht gemacht, denn wie üblich war die Ausfallsquote in diesem Jahr wieder enorm. Grund dafür sind die schnellen, selektiven Strecken die schon so manchen Vollprofi „abgeworfen“ haben.

„Anfangs haderten wir mit zu harten Reifen, doch in der zweiten Schleife hat wieder alles gepasst“, erklärt Hojas. Man steigerte sich immer mehr, und am Ende des ersten Tages konnte die 31-Jährige aus Waidhofen an der Ybbs sogar bei Dunkelheit ihre bei Tageslicht aufgestellte Zeit unterbieten: „Am Rundkurs Anger waren wir 20 Sekunden schneller als beim ersten Mal und konnten die 29. Zeit fahren!“ Am zweiten Tag wuchs das Vertrauen in den 218 PS starken Opel Corsa OPC immer mehr, sodass man sich mit einer kontinuierlichen Fahrt im stark besetzten Starterfeld Stück für Stück nach vorne arbeiten konnte.

Am Samstagnachmittag wurde es nochmal ernst für Hojas und ihre Copilotin Daniela Reiterer. Das für die Rallye Weiz mittlerweile übliche Gewitter sorgte für den Abbruch einer Sonderprüfung und machte die Reifenwahl zu einem wahren Pokerspiel. „Wir haben Regenreifen aufgezogen, was sich aber im Nachhinein als falsch herausstellte, da die Straße schon Großteils abgetrocknet war.“

Trotz dieses Fehlgriffs erreichte das Damenteam das Ziel in Weiz auf dem 41. Gesamtrang und dem 4. Klassenrang. „Es war eine wirklich anspruchsvolle Rallye, aber mit etwas anderem hatten wir nicht gerechnet. Ich bin mit meiner Leistung zufrieden – wir haben das Ziel erreicht und dabei viel dazugelernt“, resümiert die Rallyepilotin. „Ich möchte mich auf diesem Weg auch bei meiner Copilotin Daniela bedanken, die mich bis jetzt stets professionell durch die Prüfungen gelotst hat und sich nun vom Rallyesport zurückziehen wird.“

Beim nächsten Lauf der Rallye-Staatsmeisterschaft wird Hojas jedoch wieder am Start sein – samt einer neuen Copilotin. Wer dies sein wird, will sie noch nicht verraten, doch eines steht jetzt schon fest: „Ich kann es gar nicht erwarten, die Rallye Liezen Ende September in Angriff zu nehmen, da mir die Sonderprüfungen dort immer schon gefallen haben!“

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