RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ÖRM: Niederösterreich-Rallye

"AARC light"-Führung dank Topergebnis

Nach gut einjähriger ÖRM-Absenz starteten Mike König und sein Co-Pilot Thomas Zeiser im bewährten Opel Astra GSi bei der NÖ-Rallye.

Der ÖM-Lauf rund um Pöggstall zählte zum Alpe Adria Cup, in den sich das Team König/Zeiser im heurigen Jahr eingeschrieben hat. Die Crew ging samt bewährtem Mechanikerteam voll motiviert zur Sache. Bereits vor der Rallye hatte sich Mike König bestens eingestimmt, da er eine Mitfahrgelegenheit im Fiesta R5 neben Ex-Staatsmeister Hermann Neubauer nutzen hatte können.

Eine zumindest hinterfragenswerte Startreihenfolge zur SP 1 – man war ordentlich nach hinten gereiht worden – beantworteten König und Zeiser mit einer 35. Zeit, womit man sich für den zweiten Tag bereits bessere Voraussetzungen schaffen konnte. Als sich Königs Augen am Samstag öffneten, und er die regnerischen Verhältnisse wahrnahm, kam der Angriffsgeist sofort zurück, weil man ohne die entsprechende Traktion mit dem PS-schwachen Opel nicht mehr chancenlos war.

Das untermauerte man sofort mit Top-25-Zeiten, und das Team konnte seinen Speed bis zum Ende der Veranstaltung in diesem Bereich halten. Natürlich erging es einem so wie vielen anderen Mitbewerbern auch: Man kämpfte mit den wechselnden Gripverhältnissen, die auch Ausflüge in "Notausgänge" nach sich zogen.

Von einem der Toptalente der frühen 2000er Jahre im Service auf das verwendete ausrangierte Reifenmaterial angesprochen, konnte König nur entgegnen, ob ihn dies an seine eigene Karriere erinnern würde, was mit einem zustimmenden Nicken beantwortet werden musste. Trotz aller Unterstützung durch befreundete Sponsoren müssen letztlich bei den Ausgaben doch Kompromisse gesetzt werden, um sich den Sport irgendwie leisten zu können.

Schließlich freute sich das gesamte Team über einen 23. Gesamtplatz bei 80 gestarteten Teams, was den zweiten Platz in der Klasse hinter einem aufstrebenden Jungtalent und einem nicht wertungsberechtigten ehemaligen WM-Starter sowie den zweiten Gesamtrang im Alpe Adria Cup bedeutete.

Durch das Ergebnis übernahmen Mike König und Thomas Zeiser die Führung im Alpe Adria Cup light, die sie im Rahmen ihrer letzten Rallye in Dobersberg auch verteidigen wollen, bevor sie ihre Rallyekarriere beenden werden.

News aus anderen Motorline-Channels:

ÖRM: Niederösterreich-Rallye

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal: Bericht Gschwandner

Rallyefahrende Fahrschullehrer mit „Bildungsauftrag“

Der Obmann der Austrian Rallye Challenge und des MCL 68 fuhr nach siebenjähriger Pause wieder eine gezeitete Rallye. Traditionelle Rallye als Bühne für wichtiges Verkehrssicherheitsprojekt.

TEC7 ORM3, Lavanttal Rallye: Bericht

Marcel Neulinger erneut das Maß der Dinge

Mit Marcels älterem Bruder Nico (Rang drei) standen gleich zwei Neulingers am Siegerpodest in Wolfsberg. Lukas Dirnberger hält sich mit Rang zwei im Titelrennen.

EHRC Historic Rally Fafe: Vorschau Rosenberger

Als Kris Rosenberger auf den Hund kam...

Kris Rosenberger und Co Sigi Schwarz starten mit vielen Erinnerungen in Portugal. Mit dem Subaru Impreza GT Turbo Gr. A von Autosportif ist man bestens gerüstet. Schotter-Action auf den legendären, spektakulären WM-Sonderprüfungen von eins

Lavanttal Rallye: Wetter, Zeitplan & Radio

Weite Sprünge bei trüben Tagen und kalten Nächten

Die 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye 2026 powered by Dohr Wolfsberg / SG TOOLBOX bietet den Piloten und den Fans mit zwei neuen Prüfungen Action pur / Das Wetter in Wolfsberg wird sonnenlos, aber ziemlich sicher trocken.

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.

WRC Kroatien: Nach Tag 2 (SP8)

Pajari führt - Keferböck im Masters Cup vorne

Nachdem Oliver Solberg und auch Elfyn Evans früh im Wald landeten hat sich Toyota-Youngster Sami Pajari in Kroatien an die Spitze gesetzt, aber Hyundai hält mit. Im WRC Masters Cup führen Keferböck/Minor mit rund vier Minuten Vorsprung.