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ÖRM: Niederösterreich-Rallye

"AARC light"-Führung dank Topergebnis

Nach gut einjähriger ÖRM-Absenz starteten Mike König und sein Co-Pilot Thomas Zeiser im bewährten Opel Astra GSi bei der NÖ-Rallye.

Der ÖM-Lauf rund um Pöggstall zählte zum Alpe Adria Cup, in den sich das Team König/Zeiser im heurigen Jahr eingeschrieben hat. Die Crew ging samt bewährtem Mechanikerteam voll motiviert zur Sache. Bereits vor der Rallye hatte sich Mike König bestens eingestimmt, da er eine Mitfahrgelegenheit im Fiesta R5 neben Ex-Staatsmeister Hermann Neubauer nutzen hatte können.

Eine zumindest hinterfragenswerte Startreihenfolge zur SP 1 – man war ordentlich nach hinten gereiht worden – beantworteten König und Zeiser mit einer 35. Zeit, womit man sich für den zweiten Tag bereits bessere Voraussetzungen schaffen konnte. Als sich Königs Augen am Samstag öffneten, und er die regnerischen Verhältnisse wahrnahm, kam der Angriffsgeist sofort zurück, weil man ohne die entsprechende Traktion mit dem PS-schwachen Opel nicht mehr chancenlos war.

Das untermauerte man sofort mit Top-25-Zeiten, und das Team konnte seinen Speed bis zum Ende der Veranstaltung in diesem Bereich halten. Natürlich erging es einem so wie vielen anderen Mitbewerbern auch: Man kämpfte mit den wechselnden Gripverhältnissen, die auch Ausflüge in "Notausgänge" nach sich zogen.

Von einem der Toptalente der frühen 2000er Jahre im Service auf das verwendete ausrangierte Reifenmaterial angesprochen, konnte König nur entgegnen, ob ihn dies an seine eigene Karriere erinnern würde, was mit einem zustimmenden Nicken beantwortet werden musste. Trotz aller Unterstützung durch befreundete Sponsoren müssen letztlich bei den Ausgaben doch Kompromisse gesetzt werden, um sich den Sport irgendwie leisten zu können.

Schließlich freute sich das gesamte Team über einen 23. Gesamtplatz bei 80 gestarteten Teams, was den zweiten Platz in der Klasse hinter einem aufstrebenden Jungtalent und einem nicht wertungsberechtigten ehemaligen WM-Starter sowie den zweiten Gesamtrang im Alpe Adria Cup bedeutete.

Durch das Ergebnis übernahmen Mike König und Thomas Zeiser die Führung im Alpe Adria Cup light, die sie im Rahmen ihrer letzten Rallye in Dobersberg auch verteidigen wollen, bevor sie ihre Rallyekarriere beenden werden.

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