RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ÖRM: Niederösterreich-Rallye

Handler und Leitner in "neuen" Peugeots

Das Tasch-Team hat die Vorbereitungen auf einen heißen Herbst, der mit der NÖ-Rallye Ende September eingeleitet wird, abgeschlossen.

Foto: Jochen Feßl

Die Vorbereitungen auf einen mehr als heißen Herbst, der mit der Niederösterreich-Rallye am letzten Septemberwochenende eingeleitet wird, sind im Peugeot-Rallyeteam Tasch längst abgeschlossen. Beide Einsatzfahrzeuge, sowohl der Peugeot 207 von Alois Handler als auch der Peugeot 206 von Alfred Leitner, wurden de facto in Neuzustand versetzt, so penibel und gründlich unterliefen die Fahrzeuge ihre Revisionen. Dieser große technische Aufwand findet seine Berechtigung darin, dass sich beide MCL-68-Fahrer berechtigte Chancen ausrechnen, sich am Ende der Saison in verschiedenen Championaten ganz oben auf dem Podest wiederzufinden.

Alois Handler liegt aktuell in der 2WD-Staatsmeisterschaft an der zweiten Stelle. Während sein schärfster Konkurrent Enrico Windisch heuer etwas mit den verschiedenen eingesetzten Fahrzeugen – teils aus der eigenen Garage, teils angemietet – hadert und es für ihn nach eigenem Bekunden nicht immer ganz rund lief, gipfelt sein "Unternehmen 2WD-Titelgewinn" nun darin, einen Suzuki Swift S1600 aus dem Hause Zellhofer einzusetzen. Freilich ist Windisch daher auf dem Papier zweifellos zu favorisieren. Für Handler spricht aber seine Routine und Ausgeglichenheit sowie seine Kontinuität – fast könnte man neigen zu sagen, die "Verwachsenheit" mit seinem Peugeot 207. Handlers klares Ziel ist, ab dem ersten Meter volle Attacke zu gehen und Windisch voll zu fordern.

Der Peugeot 207 wurde im Zuge der Revision noch um einige Kilo erleichtert. Auch Handler hat etwas an Gewicht verloren, jedoch nicht ganz freiwillig: eine hartnäckige Bronchitis hat ihn diese Woche ans Bett gefesselt, im zweitägigen Abstand gibt es statt den vertrauten Benzingeruchs in der Werkstatt Infusionen. Handler ist aber optimistisch, bis zur Rallye genauso fit zu sein, wie es sein Einsatzgerät schon längst ist. Sein großes Ziel ist es, nach der Rallye die Heimkehr als Führender der 2WD-Staatsmeisterschaft anzutreten, freilich aber im Bewusstsein, dass es außer dem Meisterschaftsführenden Windisch noch zahlreiche andere starke Konkurrenten geben wird, die es erstmal zu schlagen gilt.

Ähnlich die Ausgangslage bei Alfred Leitner: Er liegt im ORC 2000 nur zwei Punkte hinter Martin Pucher, und auch in der ARC-Gesamtwertung sind noch viele arithmetische Rechenspiele in Richtung Podium offen. Auch für Leitner gilt "Feuer frei" ab dem ersten Meter, immer mit einem Blick auf die Zeiten von Pucher, ohne aber auch die weitere Konkurrenz aus den Augen zu verlieren. Der Wahl-Guntramsdorfer hat in der Vorbereitung ebenso wie Handler nichts dem Zufall überlassen. Um die Rallye völlig frei und mental gestärkt in Angriff nehmen zu können und der Mission Cupgewinn einen Schritt näher zu kommen, hat Leitner diese Woche noch eine Auszeit auf Korsika genommen.

News aus anderen Motorline-Channels:

ÖRM: Niederösterreich-Rallye

Weitere Artikel:

ORM/ARC/MRC, Lavanttal: Bericht

Simon Wagner lernt schon kärntnerisch!

Der Oberösterreicher gewann die LASERHERO Lavanttal-Rallye 2026 powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX in Wolfsberg seit dem Jahr 2022 zum vierten Mal und ist in der heurigen Rallye-Staatsmeisterschaft noch unbesiegt

Achim Mörtl Kolumne: Rückblick Lavanttal

Achim Mörtl: "Lengauer schneller als er kann"

"Simon Wagner fährt so schnell wie er muss, Michael Lengauer fuhr schneller als er kann" - so lautet die Analyse unseres motorline.cc-Kolumnisten, Ex-Staatsmeister Achim Mörtl.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht Nothdurfter

Frühlingsstimmen

So wie bei der aktuellen Wetterlage zeichnet sich auch bei den Rallye-Aktivitäten von Alfons Nothdurfter eine deutliche Aufhellung ab. Der Ford Fiesta Proto läuft zwar noch nicht ganz perfekt, aber es waren deutliche Fortschritte gegenüber den bisherigen Rallyes erkennbar.

Ott Tänak zurück bei Toyota

Ex-Weltmeister jetzt Testfahrer für 2027

Ott Tänak, der einst mit Toyota den WRC-Titel errang, kehrt zu seinem damaligen Arbeitgeber zurück: Als Testfahrer für das neue Auto aus Basis der 2027er-Regeln

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Rosenberger

Der "Technikteufel" war erneut aktiv

Nach den Troubles auf Mallorca war der „Technik-Teufel“ nun auch in Portugal aktiv - Der Subaru Impreza GT Turbo Gr. A von Autosportif blieb schon nach SP1 stehen
- Rosenberger & Co Schwarz glänzten danach mit SP-Bestzeiten und Klassensieg

ARC, Lavanttal: Bericht Zellhofer

Zellhofer Gesamt-Sechster & ARCP-Sieg

Er verteidigt damit derzeitigen zweiten Platz in der ORM2-Staatsmeisterschaft - Superleistung auf Asphaltabschnitten, aber Pech bei Regen und auf Schotter