RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Der For-D-Zug an der Spitze

Francois Duval liegt bei einer Ford-Doppelführung vorne, hinter ihm Markko Märtin. Citroen-Pilot Loeb hat Rang drei erobert und ist auf WM-Kurs.

Nach der zweiten SP hatte der Ford-Junior seine anfängliche Führung an Märtin abgeben müssen – vorübergehend, denn schon nach der dritten Sonderprüfung der ersten Etappe, dem zweiten Durchgang auf der 32,89 Kilometer langen „Ampaza – Col St. Eustache“ eroberte er mit einer klaren Bestzeit die Spitze zurück.

Märtin verlor auf ebendieser Prüfung 22,5 Sekunden auf seinen Markenkollegen, das war nur die sechstebeste SP-Zeit. Erster Verfolger Duvals war der Finne Marcus Grönholm, mit seinem Peugeot 307 WRC lag er nur 7,4 Sekunden hinter Duval zurück.

Auf den Plätzen drei und vier fanden sich Carlos Sainz und Sebastien Loeb, die beiden Citroen-Piloten hatten 8,8 bzw. 14,1 Sekunden Rückstand. Grönholm-Teamkollege Cedric Robert erreichte die fünftbeste Zeit, er war 21,7 Sekunden langsamer als Duval.

Viel Rückstand gab es für die Subaru-Piloten Petter Solberg (+ 41,9) und Mikko Hirvonen (+ 51,3), die „Blauen“ hatten sich die Korsika-Rallye wohl auch etwas anders vorgestellt. Ähnliches gilt für Nicolas Vouilloz, der musste schon nach der zweiten SP aufgrund einer defekten Wasserpumpe aufgeben.

Die vierte und letzte SP des ersten Tages brachte dann schließlich die erste Bestzeit für Sebastien Loeb. Dem französischen Citroen-Piloten wird der WM-Titel wohl kaum mehr zu nehmen sein, dennoch hält er sich offensichtlich wenig zurück.

Gleich 8,5 Sekunden war er auf SP 4, der zweiten Durchfahrt der SP „Aullene – Arbellara“ über 27,78 Kilometer, schneller als sein erster Verfolger Francois Duval, hinter dem folgte dann sehr knapp sein Teamkollege Markko Märtin (+ 9,1).

Marcus Grönholm, Carlos Sainz und Cedric Robert belegten die weiteren Plätze in den Top-Sechs. Freddy Loix kommt wie schon so oft in diesem Jahr auch auf Korsika nicht richtig in Fahrt, er belegt auf dieser SP lediglich Rang neun. Weiter ziemlich von der Rolle ist man auch bei Subaru, Petter Solberg, der einzige Mann, der Sebastien Loeb noch am WM-Sieg hindern hätte können, erzielte die zehnte Zeit (+ 42,1), Youngster Mikko Hirvonen lag gar nur auf Rang dreizehn (+ 48,8)

Gesamt liegt Duval jetzt mit 15,1 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Markko Märtin in Führung, Sebastien Loeb ist Dritter, er hat 35,1 Sekunden Rückstand. Sainz ist Vierte, Grönholm Fünfter, Cedric Robert Sechster, Petter Solberg ist Siebenter und hat bereits 2:17,8 Minuten Rückstand.

Zwischenstand nach Etappe 1:

1. Duval-Prevot, Ford 1:15.50,600 (96.0 km/h Schnitt)
2. Martin-Park, Ford + 00.15,10
3. Loeb-Elena, Citroen A8 + 00.35,10
4. Sainz-Marti, Citroen A8 + 00.50,60
5. Gronholm-Rautiainen, Peugeot 307 + 01.06,80
6. Robert-Bedon, Peugeot 307 + 01.49,10
7. Solberg-Mills, Subaru + 02.17,80
8. Sarrazin-Privat, Subaru + 02.31,60
9. Bengue-Escudero, Peugeot 206 + 02.33,00
10. Schwarz-Hiemer, Skoda Fabia + 02.39,30

Alle weiteren Platzierungen und Zeiten finden Sie hier!

Aktuelle Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Korsika

- special features -

Weitere Artikel:

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.