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Fünfter Sieg in Folge?

Citroen und Sébastien Loeb möchten in Griechenland siegen. Aber: Bisher hatten die Franzosen bei der Akropolis nicht das Glück auf ihrer Seite…

Sébastien Loeb hat die letzten vier Rallyes gewonnen und könnte in Griechenland zum fünften Mal siegen. Das wäre sein sechster Sieg in diesem Jahr. Aber: Bislang haben die Franzosen noch keinen Sieg in Griechenland erringen können.

„Seit 2003 sind wir in Griechenland konkurrenzfähig, aber wir haben immer aufgrund unvorhersehbarer Probleme nie um den Sieg kämpfen können“, schilderte Teamchef Guy Fréquelin. „2003 hatte Sébastien Motorprobleme und Carlos hatte letztes Jahr ein Aufhängungsproblem. Aber wir haben in Griechenland auch einiges für andere Rallyes gelernt, was die Widerstandsfähigkeit der Komponenten betrifft. Für die Akropolis Rallye legen wir genau wie für die Zypern und Türkei Rallye besonderen Wert auf die Zuverlässigkeit.“

Deshalb möchte Citroen seinen „Lauf nutzen und weitere Siege feiern“, so Fréquelin. „In einer Meisterschaft gibt es Höhen und Tiefen. Man muss also das Beste daraus machen, wenn man gut in Form ist, und ein ordentliches Punkte-Finish erreichen, wenn es weniger gut läuft.“

Für Weltmeister Sébastien Loeb zählt in Griechenland nur der Sieg. Der Franzose, der vor kurzem am 24-Stundenrennen von Le Mans teilgenommen hat, weiß jedoch, dass die Rallye schwierig wird. „Statistisch gesehen regnet es im Juni in Griechenland selten, aber mit zwei Reifen habe ich mich letztes Jahr verzockt“, erklärte Loeb. „Einmal war es, weil es geregnet hatte und das andere Mal, weil ich mit Regen gerechnet hatte und dieser nicht kam. Wir haben alles um zu gewinnen, aber wir müssen schauen, in welcher Form sich unsere Gegner befinden. Am Beginn müssen wir vorsichtig sein. Natürlich weiß ich, dass alles Gute und Schlechte mal ein Ende hat, aber wir werden die Rallye genau so angehen, wie die bisherigen Läufe. Am Freitag, wenn ich die Straße freiräumen muss, werden wir schauen, wo wir stehen, und dann versuchen wir unsere Siegesserie fortzusetzen, sofern das möglich ist!“

Teamkollege von Loeb ist genau wie in der Türkei Doppelweltmeister Carlos Sainz. Der Spanier kennt die Akropolis-Rallye so gut wie kaum ein anderer. „Jeder weiß, dass es eine der härtesten Rallyes der Meisterschaft ist“, so Sainz. „Man benötigt einen starken und zuverlässigen Wagen und der Xsara hat mehrmals bewiesen, dass er das ist. Ich freue mich darauf, mir die diesjährigen Wertungsprüfungen anzuschauen. Unsere Strategie wird die gleiche sein, wie in der Türkei. Ich muss ins Ziel kommen und viele Punkte holen. Wenn ich natürlich besser als Platz vier abschneiden kann, dann werde ich versuchen, die Chance zu nutzen.“

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