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Eine Rallye nach Maß

Große Zufriedenheit bei Citroen. Sebastien Loeb holt den fünften (!) Sieg in Serie, Haudegen Carlos Sainz beendet seine Karriere mit Rang 3.

Sébastien Loeb und Citroen haben derzeit einen richtigen Lauf. Zum sechsten Mal in diesem Jahr und zum fünften Mal in Folge stand Loeb ganz oben auf dem Podest und schrieb dabei Rallye-Geschichte:

Loeb ist der erste französische Fahrer seit Didier Auriol 1992, der die Akropolis Rallye gewonnen hat. Zuletzt stand mit dem Peugeot 205 im Jahr 1986 ein französisches Auto in Griechenland ganz vorne und der letzte Sieg eines französischen Fahrers mit französischem Auto geht auf das Jahr 1973 zurück. Damals siegte Jean-Luc Thérier auf Alpine.

"Ich danke meinem Team für die perfekten Autos und natürlich Michelin", sagte Loeb nach seinem Sieg. "Diese Rallye war extrem wichtig für beide Meisterschaften. Wir wissen, dass wir nicht unschlagbar sind und die Siegesserie eines Tages ein Ende haben wird, aber wenn wir das fortsetzen möchten, dann dürfen wir nicht relaxen. Nächste Woche werden wir wieder testen."

Komplettiert wurde der Erfolg durch den dritten Platz von Carlos Sainz, der eine erstklassige Performance gezeigt hat.

"Vor anderthalb Monaten verfolgte ich die Resultate Citroens in der Presse und hatte nicht die leiseste Idee, dass ich mich wieder am Steuer eines Xsara WRC befinden würde", so Sainz, für den es die letzte Rallye war.

"Das war ein fantastisches Wochenende. Ich bin erfreut, dass ich die Ziele erreicht und viele Punkte geholt habe. Das Team ist ganz oben im Klassement und ich hoffe, dass es da bleiben wird. Ich beende nun meine Rallye-Karriere mit einem Podestplatz bei einer Rallye, wo ich meinen ersten WRC-Sieg gefeiert habe. Was kann ein Sportsmann mehr verlangen?"

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