RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ford in Griechenland neuerlich stark

Ford bot bei der Akropolis-Rallye einmal mehr eine tolle Vorstellung, Toni Gardemeister wurde Zweiter, Privatier Hirvonen landet auf Rang 5.

Toni Gardemeister hat sein bestes Rallye-Resultat mit dem zweiten Platz bei der Akropolis Rallye eingestellt. Teamchef Malcolm Wilson hatte dem Finnen vor der Rallye die Erlaubnis erteilt, voll anzugreifen und Gardemeister setzte dies perfekt um.

Am letzten Tag stand Gardemeister noch ein harter Kampf gegen Carlos Sainz bevor. Bei 35 Grad Lufttemperatur begann Gardemeister die Etappe mit einer Bestzeit und einem zweiten Platz und baute seinen Vorsprung auf 25,6 Sekunden aus. Da Sainz kein unnötiges Risiko mehr eingehen wollte, konnte auch Gardemeister etwas Tempo rausnehmen.

"Sonntag Morgen habe ich Vollgas gegeben", schilderte Gardemeister. "Ich traf eine exzellente Reifenwahl und der Wagen war perfekt. Wir hatten keine Probleme und das Wochenende verlief sehr gut. Nun müssen wir versuchen in der zweiten Saisonhälfte aus dem zweiten Platz einen Sieg zu machen."

Privatier Mikko Hirvonen zeigte erneut eine starke Performance und fuhr zwei Bestzeiten. Der Finne behielt schlussendlich im Kampf gegen Harri Rovanperä seinen fünften Platz.

"Auf der ersten Prüfung erwartete ich, dass er schneller sein würde, weil er im Gegensatz zu mir dort schon gefahren ist", machte Hirvonen klar. "Als Privatier muss man hart arbeiten, aber wir wurden toll unterstützt von M-Sport und Michelin. Schließlich hat alles geklappt."

Teamchef Malcolm Wilson war hocherfreut über den zweiten Platz von Gardemeister. "Toni hat das Resultat verdient", so Wilson. "Sébastien Loeb hat hier Geschichte geschrieben und von daher ist der zweite Platz für uns wie ein Sieg. Toni war das ganze Wochenende über virtuell auf dem Podest. Mikko ist toll gefahren. Die drei Bestzeiten mit dem 2003er Focus zeigen, dass der Wagen weiterhin sehr konkurrenzfähig ist."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Akropolis

Weitere Artikel:

Die Austrian Rallye Challenge 2026 wird mit der Premiere der ARC Rallye Triestingtal eröffnet. Am kommenden Wochenende kehren die Rallye-Boliden nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Alle Infos zum bevorstehenden Rallye-Happening.

Das Österreich-Comeback von Manfred Stohl sorgte für die große Sensation. Doch auch sonst kann sich ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner über eine illustre, bunt gefächerte Nennliste freuen.

ARC Rallye Triestingtal: Bericht Zellhofer

Zellhofer/Seidl werden Fünfte

Mit dem SUZUKI SWIFT ZMX gewinnen Sie auch überlegen die Proto Klasse 8 - Testlauf für die Rebenland Rallye in 14 Tagen hat Erwartungen gänzlich erfüllt

Sepp Pointinger im Interview

„Hätten 10-15 Historische mehr!“

Rallye-„Urgestein“ Sepp Pointinger erzählt von seinem Start bei der Monte Historique, erklärt warum er seit 2011 nicht mehr in Österreich startet und bringt einen Vorschlag zur Bewertung von Sitzen, Gurten und dergleichen ein.