RALLYE

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Freud und Leid

Freud und Leid im Team von Subaru, während Solberg in Führung liegend kurz vor Schluss ausscheidet, landet Atkinson erstmals auf dem Podium.

Freud´ und Leid bei Subaru: Nach zwei Rallye-Tagen sah alles bestens für Petter Solberg aus. Der Norweger führte mit einer halben Minute vor Marcus Grönholm. Doch der Finne übte Druck aus und Solberg machte einen Fehler. Der Subaru-Pilot rutschte auf der vorletzten Wertungsprüfung gegen einen großen Felsbrocken und schied aus.

"Es ist schockierend und ich kann es nicht glauben", sagte ein sehr enttäuschter Solberg. "Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll. Auf den 24 Wertungsprüfungen lief alles so gut und plötzlich lag da der Stein und ich konnte ihm nicht ausweichen. Das passierte alles so schnell. Dazu fällt mir nichts mehr ein."

Dennoch gibt es bei Subaru Grund zur Freude, denn Chris Atkinson erfüllte die Zielvorgabe von Teamchef David Lapworth. Der junge Australier fuhr sensationell auf den dritten Platz und erzielte sein bestes WRC-Resultat. Seit Ross Dunkerton 1992 in Neuseeland hat kein Australier mehr auf dem Podest gestanden.

"Das ist unglaublich", freute sich Atkinson. "Ich bin mit dem Resultat mehr als glücklich und das erste Podium ist immer etwas Besonderes. Ich bin die Rallye schon gefahren und es hat sich gezeigt, was der Erfahrungsunterschied ausmacht. Ich kann das kommende Jahr schon kaum abwarten. Bei Subarus Heimrallye auf das Podest gefahren zu sein ist toll! Dagegen bin ich enttäuscht für Petter – er hatte extrem viel Pech."

Das sieht auch Teamchef Lapworth so: "Jeder im Team ist sehr enttäuscht über Petters Ausfall, insbesondere weil wir bis zu dem Zeitpunkt so gut waren. Das einzige, was uns tröstet ist, dass wir wieder da sind, wo wir sein wollen. Die Änderungen an der Aufhängung haben sich also ausgezahlt. Doch ich möchte Chris ganz stark für dieses Resultat gratulieren! Er war konstant, schnell und er wird sehr stark von dieser Erfahrung profitieren."

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