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WRC: Mexiko-Rallye

„Muss die Rallye für mich entdecken“

Robert Kubica fährt zum ersten Mal in Mexiko, mit dem Ford Fiesta RS WRC ist es seine erste Schotter-Rallye. Im Vordergrund steht eine Zielankunft.

Nach dem überragenden, aber kurzen Auftritt beim WRC-Saisonauftakt in Monte Carlo und dem durchwachsenen 24. Platz bei der Rallye Schweden freut sich Robert Kubica nun auf den bevorstehenden WM-Event in Mexiko.

Vorbereitet haben sich der Pole und sein Beifahrer Maciej Szczepaniak bei einem Testtag in den nordspanischen Bergen - mit dem Ziel, in Mexiko auf Schotter möglichst fehlerfrei zu bleiben und möglichst viele Erfahrungen für die Zukunft mitzunehmen.

Die extreme Höhenlage (teilweise 2.500 Meter über dem Meeresspiegel) bedeutet, dass die Motoren an Leistung verlieren. Umso wichtiger ist eine präzise Fahrweise. "Ich glaube, es ist eine herausfordernde Rallye für einen Newcomer", sagt Kubica. "Es ist mein erstes Mal auf Schotter mit dem Fiesta RS WRC und mein erstes Mal in Mexiko, daher ist mein Ziel, die Rallye zu beenden und gute Erfahrungen zu sammeln. Hoffentlich ohne die Fehler, die ich in Schweden gemacht habe."

Dort landete Kubica gleich dreimal in einem Schneewall - eine Gefahr, die bei Temperaturen jenseits der 30 Grad in Mexiko nicht droht. Trotzdem geht er vorsichtig an den dritten Saisonlauf heran: "Die Vorgehensweise ist die gleiche wie immer. Ich werde versuchen, so viele Informationen zu sammeln, wie ich kann, aber ich muss die Rallye auch für mich entdecken." Der Untergrund - so viel Grip wie in Mexiko gab es in dieser Saison noch nie - sollte dem ehemaligen Formel-1-Star jedenfalls entgegenkommen.

"Was ich bisher so gesehen habe, sind einige Teile der Route recht ähnlich wie die Wertungsprüfungen in Griechenland", sieht Kubica eine Parallele zu einer Rallye, die er im Vorjahr in der WRC2 schon mal gewonnen hat. "Ich weiß nicht, wie heiß es im Fiesta wird, denn bei solchen Temperaturen bin ich ihn noch nicht gefahren, aber im Vorjahr hatte ich diesbezüglich auch auf den längeren Wertungsprüfungen keine Probleme."

"Ich bin es gewöhnt, lange im Auto zu sitzen, und die Formel-1-Rennen waren viel länger als die kurzen Teilstücke, die wir nächste Woche fahren werden", erklärt er. "Körperlich mache ich mir für die 50-Kilometer-Wertungsprüfungen also keine Sorgen. Ich freue mich auf die Herausforderung und darauf, diese mir unbekannten Strecken erstmals zu erkunden. Es ist eine tolle Gelegenheit, einmal zu sehen, wie der Fiesta auf Schotter läuft."

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