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WRC: Sardinien-Rallye

Paddon erstmals für Hyundai im Einsatz

Bei der Sardinien-Rallye tritt für Hyundai neben Thierry Neuville und Juho Hänninen erstmals der Neuseeländer Hayden Paddon an.

Mit 55 Punkten und dem vierten Platz in der Herstellerwertung schlägt sich die aus dem bayerischen Alzenau operierende Hyundai-Werkstruppe in seiner Einstiegssaison in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) wacker. Bei der Italien-Rallye am kommenden Wochenende soll neben Vizeweltmeister Thierry Neuville und dem ehemaligen Skoda-Werksfahrer Juho Hänninen auch der Neuseeländer Hayden Paddon das junge Team an Erfahrung reicher machen.

"Wir freuen uns, Hayden und John (Beifahrer Kennard, Anm. d. Red.) in unserem Team zu begrüßen", so Teamchef Michel Nandan. "Hayden ist ein vielversprechender, junger Fahrer mit viel Potenzial und es ist uns eine Freude, ihm die Chance zu geben, anzutreten. Ich bin gespannt, wie er sich in unserer Debüt-Saison im Team positionieren wird."

Für sein Hyundai-Debüt hat sich Paddon jedoch nicht die einfachste Rallye ausgesucht. "Ich werde alles tun, um das Beste aus dieser Möglichkeit zu machen", so der 27-Jährige. "Ich bin zum ersten Mal auf Sardinien und habe mir viele Videos angeschaut, um mich vorzubereiten. Ich weiß, dass die Etappen eng und kurvenreich sind und dass es auch Steine auf der Strecke geben kann. Wir müssen daher Fehler vermeiden. Da es mein erster Event sein wird, werde ich mich zunächst erst einmal darauf konzentrieren, ins Ziel zu kommen, um dann im Laufe der Saison stetig Fortschritte zu machen."

Neuville, dem bei der Rallye Argentinien zuletzt ein guter fünfter Platz gelang, kann von den Herausforderungen auf der Mittelmeerinsel hingegen ein Lied singen: "Die Italien-Rallye ist ziemlich schwierig. Die Etappen sind sehr technisch geprägt und recht eng, weswegen es einfach ist, Fehler zu begehen. Wir werden versuchen, das Beste daraus zu machen, um weiter Erfahrung mit dem Team zu sammeln. Selbstverständlich wollen wir auch ein positives Ergebnis für den weiteren Verlauf der Saison erzielen."

Auch Hänninen fährt die Strecke schon zum fünften Mal in seiner Karriere und konnte die Rallye im Rahmen der heutigen Europameisterschaft (ERC) im Jahre 2010 sogar schon gewinnen: "Ich kenne die Italien-Rallye ziemlich gut. Mit den warmen Temperaturen und den wechselnden Grip-Bedingungen ist sie eine große Herausforderung. Die Strecke ist an manchen Stellen sehr hart, an anderen wieder sandig und rutschig. Wir haben uns genauestens vorbereitet und wollen dem Team helfen, so viel Feedback wie möglich zu erlangen, um den Hyundai i20 WRC weiterzuentwickeln."

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