RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Katalonien-Rallye

Podium für Sordo beim Heimspiel

Dani Sordo bescherte Hyundai bei seiner Heimrallye das dritte Podium der Saison; solide Leistung von Paddon; Neuville mit Technikdefekt.

Die Katalonien-Rallye endete für Lokalmatador Dani Sordo und das Hyundai-Team mit einem unerwarteten Podiumsresultat. Durch den Unfall des bis dahin führenden Sébastien Ogier auf der letzten Prüfung rückte der Spanier auf Rang drei nach vorne. Teamkollege Thierry Neuville wurde nach Technikproblemen Achter, wodurch Hyundai im Kampf um Rang zwei der Herstellerwertung etwas Boden auf Citroën verlor. Hayden Paddon zeigte nach seiner Vertragsverlängerung eine solide Leistung und wurde guter Sechster.

"Drei Autos in den Top 8 und ein Podium sind ein nettes Ergebnis", meint Teamchef Michel Nandan. "Vor allem für Dani war es vor seinen eigenen Fans etwas ganz Besonderes. Der i20 WRC hat an diesem Wochenende bei der schwierigen Rallye mit unterschiedlichen Untergründen eine solide Pace gezeigt, was ermutigend ist."

So unerwartet das Podium für Sordo auch zustande kam, unverdient war es nicht. Der als Asphaltspezialist bekannte Spanier hatte schon am Freitag bei der ersten Etappe auf Schotter eine starke Leistung gezeigt. Darauf baute er am Samstag und Sonntag auf, als die Rallye auf Asphalt wechselte. So blieb er bis zum Schluss in Schlagdistanz zu den VW-Piloten Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen. "Es ist natürlich nie schön, vom Pech eines anderen zu profitieren, aber vor den spanischen Fans auf dem Podium zu stehen, ist fantastisch", sagt Sordo.

Weniger glücklich war Neuville, der nach einigen Fehlern bei den vergangenen Rallyes diesmal eine stärkere Leistung zeigte, aber dann schlicht Pech hatte. Auf der 22. und vorletzten Sonderprüfung streikte die Technik seines i20 WRC. "Wir hatten ein Getriebeproblem, wodurch wir in den Graben gerutscht sind und fünf Minuten verloren haben. Anschließend mussten wir die Powerstage mit Zweiradantrieb fahren", berichtet der Belgier. "So wollten wir die Rallye nicht beenden."

Vor dem Saisonfinale in Großbritannien hat Hyundai in der Herstellerwertung vier Punkte Rückstand auf Citroën. "Jetzt steht nur noch eine Rallye an, und da wartet eine wichtige Aufgabe auf uns: Platz zwei zu erobern. Wir wissen, dass wir kämpfen müssen, aber wir sind bereit für die Schlacht", so Teamchef Nandan.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Katalonien-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

MRC, Rally Mecsek: Vorschau

Mitropa Rally Cup gastiert in Ungarn 

Bei der 59. Mecsek Rallye (11.-13.06.26) in Ungarn geht der Mitropa Rally Cup in seine 5. Runde der diesjährigen Meisterschaft.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ARC, ET König Rallye: Vorschau Zellhofer

Christoph Zellhofer kommt mit viel Kampfgeist

Der Niederösterreicher braucht ORM2-Sieg um noch Titelchancen zu besitzen - Anna Maria Seidl ist voll motiviert, der SUZUKI SWIFT ZMX bestens vorbereitet

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!