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WRC: Katalonien-Rallye

Route der Katalonien-Rallye vorgestellt

Der spanische WM-Lauf wird auch heuer ein Mix aus Asphalt und Schotter; einige Prüfungen werden verändert, neue Strecken sind geplant.

Die Katalonien-Rallye wird in diesem Jahr zum 51. Mal ausgetragen und findet vom 22. bis 25. Oktober statt. Um sie schwieriger zu gestalten, haben die Veranstalter einige Veränderungen an der Route vorgenommen. Insgesamt gibt es 23 Prüfungen, sechs mehr als noch 2014. Von den 13 unterschiedlichen SP sind sieben komplett neu. Insgesamt werden 333,51 gezeitete Kilometer zu absolvieren sein. Mit diesen Veränderungen wollen die Veranstalter die Rallye bis zum Schluss spannend und unvorhersehbar machen.

Im Vorjahr wurde die Superspecial in der Metropole Barcelona von den Fans sehr gut angenommen. Deshalb wird sie unverändert am Donnerstag Abend im Park von Montjuïc ausgetragen. Schon am Vormittag wird in Salou der Shakedown gefahren. Auch diese knapp drei Kilometer lange Strecke ist ein Mix aus Schotter und Asphalt. Seit einigen Jahren ist der Lauf in Spanien die einzige Rallye im Kalender, die auf unterschiedlichen Belägen ausgetragen wird.

Am Freitag beginnt die Schotterhatz, es wird kein Mittagsservice geben. Die Fahrer müssen sich auf neue Strecken einstellen, denn nur die 35,69 Kilometer lange Terra Alta ist aus dem Vorjahr unverändert. Die anderen drei Prüfungen sind komplett neu. Mora d'Ebre-Asco wurde noch nie zuvor befahren; Bot entspricht der Gandesa-SP des Vorjahres, wird aber in entgegengesetzter Richtung absolviert.

Die SP Caseres kennt man aus dem Vorjahr, die Strecke wurde aber um zwei Kilometer verlängert. Am Freitag sind insgesamt 128,60 Prüfungskilometer zu meistern. Mit der Routenführung und dem Zeitplan wollen die Veranstalter auch die Chance minimieren, dass in der Luft hängender Staub die Sicht allzu sehr behindert.

Am Samstag und Sonntag wird dann nur noch auf Asphalt gefahren. Die Teams müssen die Autos dafür umbauen, weshalb das Service am Freitag Abend auf 1¼ Stunden ausgedehnt wird. Die Servicezone befindet sich in diesem Jahr wieder in Port Aventura. Am Samstag stehen fünf Prüfungen auf dem Programm. Teile von Porrera und La Figuera wurden schon im Vorjahr befahren. Der Tag wird mit der populären Superspecial in den Straßen von Salou abgeschlossen.

Die Rallye geht am Sonntag mit sechs Prüfungen ohne Service zu Ende. Guiamets ist eine neue SP. Pratip wurde bisher unter dem Namen Santa Maria gefahren, ist aber jetzt etwas länger. Die Straßen der Powerstage (Duesaigües) sind zwar bekannt, diesmal wird aber in umgekehrter Richtung gefahren. Da es kein Mittagsservice, ja nicht einmal eine Reifenwechselzone gibt, müssen die Fahrer die finalen 76 Kilometer ganz ohne externe Hilfe meistern.

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