RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Katalonien-Rallye

Paddon: Frust wegen Neuville-Unfalls

Hayden Paddon ist verärgert über den Spanien-Unfall seines Teamkollegen, der Hyundai wichtige Punkte in der Markenwertung gekostet hat.

Mit seinem Unfall auf der vorletzten Sonderprüfung in Katalonien brachte Thierry Neuville das Hyundai-Werksteam in die Bredouille – und Markenkollegen Hayden Paddon auf die Palme, denn durch das Missgeschick rutschte der Belgier noch auf Rang acht zurück und sorgte dafür, dass Hyundai in der Herstellerwertung nun vier Zähler Rückstand auf Konkurrent Citroën hat, statt mit Gleichstand in die letzte Rallye der Saison zu gehen.

"Es ist frustrierend für das gesamte Team, und es ist nicht zum ersten Mal passiert", ärgert sich Paddon im Gespräch mit der WRC-Website. Der Neuseeländer hätte Neuville in Spanien eigentlich auf Rang sechs vorbeilassen wollen, weil er selbst keine Zähler für die Markenwertung sammeln konnte, doch nach dessen Unfall war das hinfällig. "Es war klar, dass ich ihm die Position geben würde, also gab es keinen Grund für ihn zu pushen."

Schon kurz nach dem Event hatte sich Paddon enorm verärgert über Neuville gezeigt, doch da wusste er noch nicht, dass es ein technisches Problem am i20 WRC gegeben haben soll. "Wir hatten ein Getriebeproblem, wodurch wir in den Graben gerutscht sind und fünf Minuten verloren haben", hatte sich Neuville verteidigt – und Paddon sieht ein, dass seine Worte damals etwas zu harsch gewesen waren.

"In der Hitze des Gefechts sagt man manchmal Dinge, die man vermutlich nicht sagen sollte. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass er ein technisches Problem hatte. Trotzdem ist es nicht gerade großartig fürs Team. Wäre alles nach Plan gelaufen, wären wir jetzt von den Punkten her gleichauf, aber leider haben wir ein paar Zähler auf Citroën verloren", so Paddon.

Beim Saisonfinale in Wales wird der Neuseeländer auf Kosten Neuvilles ins A-Team von Hyundai aufrücken und muss daher mithelfen, die nötigen Punkte zu sammeln – der Kampf um den Nummer-1-Status im südkoreanischen Werksteam hat zumindest verbal schon längst begonnen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Katalonien-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Lavanttal Rallye: Wetter, Zeitplan & Radio

Weite Sprünge bei trüben Tagen und kalten Nächten

Die 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye 2026 powered by Dohr Wolfsberg / SG TOOLBOX bietet den Piloten und den Fans mit zwei neuen Prüfungen Action pur / Das Wetter in Wolfsberg wird sonnenlos, aber ziemlich sicher trocken.

TEC7 ORM2, Lavanttal Rallye: Bericht

Lokalmatador Lichtenegger holt ORM2-Sieg

Am Ende einer angesichts der wechselnden Witterungsbedingungen schwierigen Rallye gab’s den Premieresieg des jungen Kärntner Lokalmatadors Maximilian Lichtenegger, der gemeinsam mit seinem routinierten Copiloten Bernhard Ettel im Renault Clio Rally3 triumphierte.

In Erinnerung an Craig Breen

Hyundai fährt Rallye Kroatien im Sonderdesign

Drei Jahre nach dem tödlichen Unfall von Craig Breen erinnert das Hyundai-Werksteam mit einer speziellen Lackierung an seinen verunglückten Stammfahrer

ORM/ARC/MRC, Lavanttal: Bericht

Simon Wagner lernt schon kärntnerisch!

Der Oberösterreicher gewann die LASERHERO Lavanttal-Rallye 2026 powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX in Wolfsberg seit dem Jahr 2022 zum vierten Mal und ist in der heurigen Rallye-Staatsmeisterschaft noch unbesiegt

WRC Kroatien: Nach Tag 2 (SP8)

Pajari führt - Keferböck im Masters Cup vorne

Nachdem Oliver Solberg und auch Elfyn Evans früh im Wald landeten hat sich Toyota-Youngster Sami Pajari in Kroatien an die Spitze gesetzt, aber Hyundai hält mit. Im WRC Masters Cup führen Keferböck/Minor mit rund vier Minuten Vorsprung.

TEC7 ORM, Lavanttal: Fotos Tag 2

Die besten Bilder vom Samstag

motorline.cc-Fotograf präsentiert seine besten Bilder vom zweiten Tag der Lavanttal Rallye 2026.