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WRC: Katalonien-Rallye

Paddon: Frust wegen Neuville-Unfalls

Hayden Paddon ist verärgert über den Spanien-Unfall seines Teamkollegen, der Hyundai wichtige Punkte in der Markenwertung gekostet hat.

Mit seinem Unfall auf der vorletzten Sonderprüfung in Katalonien brachte Thierry Neuville das Hyundai-Werksteam in die Bredouille – und Markenkollegen Hayden Paddon auf die Palme, denn durch das Missgeschick rutschte der Belgier noch auf Rang acht zurück und sorgte dafür, dass Hyundai in der Herstellerwertung nun vier Zähler Rückstand auf Konkurrent Citroën hat, statt mit Gleichstand in die letzte Rallye der Saison zu gehen.

"Es ist frustrierend für das gesamte Team, und es ist nicht zum ersten Mal passiert", ärgert sich Paddon im Gespräch mit der WRC-Website. Der Neuseeländer hätte Neuville in Spanien eigentlich auf Rang sechs vorbeilassen wollen, weil er selbst keine Zähler für die Markenwertung sammeln konnte, doch nach dessen Unfall war das hinfällig. "Es war klar, dass ich ihm die Position geben würde, also gab es keinen Grund für ihn zu pushen."

Schon kurz nach dem Event hatte sich Paddon enorm verärgert über Neuville gezeigt, doch da wusste er noch nicht, dass es ein technisches Problem am i20 WRC gegeben haben soll. "Wir hatten ein Getriebeproblem, wodurch wir in den Graben gerutscht sind und fünf Minuten verloren haben", hatte sich Neuville verteidigt – und Paddon sieht ein, dass seine Worte damals etwas zu harsch gewesen waren.

"In der Hitze des Gefechts sagt man manchmal Dinge, die man vermutlich nicht sagen sollte. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass er ein technisches Problem hatte. Trotzdem ist es nicht gerade großartig fürs Team. Wäre alles nach Plan gelaufen, wären wir jetzt von den Punkten her gleichauf, aber leider haben wir ein paar Zähler auf Citroën verloren", so Paddon.

Beim Saisonfinale in Wales wird der Neuseeländer auf Kosten Neuvilles ins A-Team von Hyundai aufrücken und muss daher mithelfen, die nötigen Punkte zu sammeln – der Kampf um den Nummer-1-Status im südkoreanischen Werksteam hat zumindest verbal schon längst begonnen.

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