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WRC: Chile-Rallye

Polizist fuhr in laufende Sonderprüfung und verletzte sich

Ein Polizist fuhr eigenmächtig in die laufende Shakedown-Prüfung - als er von einem R5 überholt wurde, stürzte er und musste ins Krankenhaus gebracht werden...

Heikler Zwischenfall am Donnerstag beim Shakedown der Rallye Chile, sechster Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2019. Wie am Freitag bekannt wurde, war ein Polizist mit seinem Motorrad eigenmächtig während der laufenden Prüfung auf die Strecke gefahren. Dort stürzte er vom Motorrad, verletzte sich dabei am Bein und musste die Nacht im Krankenhaus verbringen.

Wie die Organisatoren der Rallye erklärten, sei der Polizist davon ausgegangen, dass der WRC2-Starter Pedro Heller einen Unfall gehabt habe und Hilfe benötigte. Daraufhin sei er mit seinem Motorrad in die Prüfung gefahren, obwohl diese nicht unterbrochen war.

"Der Polizist hat eigenmächtig gehandelt. Es war sein Fehler", sagte ein Sprecher der Veranstalter. "Er dachte, es hätte einen schweren Unfall gegeben und wollte helfen. Die Kommunikation mit dem Beamten war das Problem, es war kein Fehler der Organisatoren.

Seinen Fehler bemerkte der Polizist erst, als er von einem Skoda Fabia R5 überholt wurde. Offenbar davon abgelenkt stürzte er. "Er hat sich einige Bänder im Bein verletzt. Er ist soweit okay, musste aber die Nacht im Krankenhaus verbringen", so ein Sprecher.

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