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WRC: Deutschland-Rallye

Citroën sucht Erklärung für Leistung

Sébastien Ogier kam bei der Deutschland-Rallye 2019 nur als Achter ins Ziel und hat dadurch wertvollen Boden im Titelkampf verloren.

Mit großen Hoffnungen dank eines Motorupgrades war Citroën zur zehnten WM-Rallye 2019 gekommen, doch statt des angepeilten Siegs sprang für Sébastien Ogier am Ende der Asphaltrallye rund um Trier nur deshalb Platz sieben heraus, weil Teamkollege Esapekka Lappi als Sechstplatzierter absichtlich eine Zeitstrafe provozierte.

Dennoch hat Ogier in der Gesamtwertung wertvollen Boden verloren, aktuell ist er hinter Ott Tänak (Toyota) und Thierry Neuville (Hyundai) nur noch WM-Dritter. Tänak holte in Deutschland seinen dritten Sieg in den letzten vier WM-Läufen, Neuville wurde von seinem Teamkollegen Dani Sordo noch auf Platz vier befördert. Ogier fehlen nun bereits 40 Punkte auf den Tabellenführenden.

Zwischen 2001 bis 2013 hat Citroën die Deutschland-Rallye zwölf Mal in Folge gewonnen, 2009 fand sie nicht statt. Diesmal aber machte der C3 WRC von Beginn an Probleme, und sowohl Ogier als auch Lappi kämpften mit Untersteuern. Eine SP-Bestzeit gelang keinem der beiden. Ein Reifenschaden auf der gefürchteten SP Panzerplatte tat für Ogier sein Übriges zum enttäuschenden Abschneiden.

Citroën-Teamchef Pierre Budar bemühte sich um eine Erklärung: "Die Abstimmung des Autos macht uns noch immer Probleme. Wir waren an diesem Wochenende näher an der Spitze dran als auf Korsika, aber immer noch zu weit weg. Wir dachten eigentlich, dass wir den Grund für unsere schwache Vorstellung auf Korsika gefunden hätten und für diese Asphaltrallye hier die nötigen Veränderungen vorgenommen hätten, doch unsere Vorbereitungen sind definitiv nicht so wie gewünscht gelaufen."

"Wir hatten hier schwierige Testfahrten. Ehrlich gesagt konnten wir gar nicht ernsthaft testen. Der einzige Testtag, den Sébastien und Julien [Ingrassia; Anm.] absolviert haben, war verregnet. Wir konnten unser Testprogramm für trockenen Asphalt somit nicht wie geplant abspulen. Immerhin kennen wir die Bereiche, an denen wir ansetzen müssen. Fakt ist, dass wir noch einiges an Arbeit haben", so der Citroën-Teamchef.

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