Rallye

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

WRC: Katalonien-Rallye

Citroën: Ogier-Defekt war Hydraulikleck

Ein beschädigter Schlauch sorgte am ersten Tag der Katalonien-Rallye für den Hydraulikdefekt am Citroën C3 WRC von Sébastien Ogier.

Citroën hat die Ursache für den Ausfall der Servolenkung sowie der Schaltwippen in Sébastien Ogiers Auto auf der zweiten SP der Katalonien-Rallye 2019 gefunden. "Das Problem war eine einfache Hydraulikleitung, die beschädigt wurde und dadurch Flüssigkeit verlor", erklärte Teamchef Pierre Budar im Nachlauf. "Deshalb sind Schaltwippen und Lenkung ausgefallen, da beide über die selbe Pumpe versorgt werden."

Ohne Servounterstützung beim Lenken und zur Verwendung des mechanischen Schaltknüppels gezwungen verlor Ogier am Freitag Vormittag mehr als vier Minuten. Damit waren alle Chancen auf ein Spitzenresultat dahin, wodurch er dem vorzeitigen Titelgewinn Ott Tänaks nichts entgegensetzen konnte. Weshalb die Hydraulikleitung leck schlug, weiß Citroën allerdings noch nicht. "Sie wurde nicht durch einen Stein beschädigt. Uns ist noch nicht ganz klar, wie das passiert ist. So etwas hatten wir noch nie", sagte Budar.

"Es war eine einfache Rohrleitung, die wird schon seit vielen Jahren in genau dieser Spezifikation in den Autos verwenden, und damit gab es nie Probleme. Es hat auch nichts an der Leitung gescheuert, wir müssen das selbst erst verstehen", so Budar weiter. Untersucht werden muss nach der Katalonien-Rallye im Hause Citroën auch noch der Motorschaden am C3 WRC von Esapekka Lappi, der den Finnen zur vorzeitigen Aufgabe gezwungen hat.

Die besten Bilder Die besten Bilder Tänak über den WM-Titel Tänak über den WM-Titel

Ähnliche Themen:

WRC: Katalonien-Rallye

Weitere Artikel

Jetzt ist es fix: Magna hat den Zuschlag

Magna baut den Fisker Ocean

Bereits im August haben wir berichtet, dass Magna guten Chancen habe den Zuschlag für die Produktion des Fisker Ocean, einem vorwiegend aus nachhaltigen Materialien gebauten Nobel-Stromer zu erhalten. Jetzt haben die beiden Firmen Nägel mit Köpfen gemacht.

Red Bull benötigt "Engine-Freeze" für Wunschlösung mit Honda

Red Bull: "Übergangsjahre" am liebsten mit Honda-Technologie

Trotz Gesprächen mit Källenius, de Meo und Binotto hat Red Bull eigentlich ganz andere Pläne für den Motorenpartner ab 2022, wie Helmut Marko verrät ...

Zehn Rennen, zehn Siege; und ein inoffizieller Titel

Perfektes Jahr für Rallye-Team Rosenberger

Ex-Rallye-Staatsmeister Kris Rosenberger kann am Ende dieser spät aber doch zu Ende gehenden Motorsport-Saison 2020 auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurückblicken; sowohl On- als auch Off-Road. Immerhin behielt er eine völlig weiße Weste.

Wenn eine absolute Automobil-Ikone wie der Land Rover Defender in den Ruhestand geht, dann hat es der Nachfolger schwer. Wobei der ja gar nicht nachfolgen soll. Oder doch?