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Die DTM arbeitet am neuen Reglement

Deutsch-japanisch?

Wie sollen die DTM-Boliden der Zukunft aussehen? An dieser Frage arbeitet bereits seit längerer Zeit die Technikkommission der DTM.

Jetzt ist den Machern der japanischen Super-GT-Serie ein erster Vorschlag vorgelegt worden. Die ITR zieht in Erwägung, mit der japanischen GT500-Klasse ein gemeinsames Reglement zu erarbeiten, das 2011 oder 2012 in Kraft tritt.

Nach Informationen des japanischen 'Autosport'-Magazins sieht der Reglement-Vorschlag unter anderem ein Einheits-Kohlefaser-Monocoque, einheitlichen Front- und Hecküberhang und einheitlichen Frontspoiler und Heckdiffusor vor.

Der Radstand soll 2.850 mm betragen, die Boliden sollen Achtzylinder-Motoren mit noch festzulegendem Hubraum bekommen. Die Anzahl der Motoren pro Saison soll limitiert sein. Mit diesen Vorschlägen sollen im Vergleich zum aktuellen Reglement immerhin 51 Prozent der Kosten eingespart werden.

Laut 'Touring Car Times' wurde bereits ein DTM-Auto nach Japan gebracht, um es mit einem GT500-Boliden zu vergleichen. Angeblich soll der Unterschied zwischen den beiden Fahrzeugen derzeit noch sieben Sekunden pro Runde betragen.

2011 unwahrscheinlich

Die Verhandlungen zwischen der ITR und dem SuperGT-Promoter GTA kommen gut voran, die Umsetzung kann jedoch noch dauern.

"Mit dem Blick auf die Zukunft verlaufen die Gespräche positiv. Aber ich denke nicht, dass das Reglement vor 2012 in Kraft treten wird", sagte Yuichi Sanada, der Präsident von Nissan Motorsports, dem japanischen 'Autosport'-Magazin.

Bei den Meetings der DTM-Technikkommission ist übrigens auch immer BMW vertreten. Der bayerische Hersteller ist zwar noch nicht sicher, ob er in die DTM einsteigen soll, wird aber bereits seit Längerem in die Beratungen über das neue Reglement eingebunden.

BMW könnte - wenn das Reglement passt - den M3 GT2 als Basis für ein DTM-Auto nutzen. Das Fahrzeug ist bereits in der American Le Mans Series und ab heuer auch in der VLN am Nürburgring im Einsatz.

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