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Rallye-CZ: Sumava

Mörtl auf „Auslandseinsatz“

Mit dem Subaru Impreza WRX STi des tschechischen Teams rund um Jan Stepanek startet Achim Mörtl bei der Mogul Sumava Rallye in Klatovy.

  • Hier finden Sie einige Fotos der Testfahrten!

    Dass der Kärntner das Rallyefahren trotz längerer Abstinenz und nur einigen sporadischen Einsätzen nicht verlernt hat, bewies er nach seinem Gruppe-N-Sieg bei der letztjährigen Steiermark-Rallye ebenso, wie mit seiner tollen Vorstellung Anfang des Jahres bei der IQ-Jännerrallye.

    Doch der Mörtl war mit seiner fahrerischen Leistung beim österreichisch-tschechischen Saisonauftakt noch nicht vollends zufrieden. Da kam es gerade recht, dass ihn das tschechische RCM-Motorsport-Team einlud, die Mogul Sumava Rallye mit dem Auto von Jan Stepanek zu bestreiten.

    „Die Tschechen haben mich gefragt und ich habe prompt zugesagt. Das Auto ist sicherlich Tipp-Topp, schließlich hat Jan damit bei der Jänner-Rallye den elften Gesamtrang und den fünften Platz in der Gruppe N belegt“, erklärt Achim Mörtl. Allerdings startet er mit dem reinrassigen Gruppe-N-Fahrzeug aufgrund des Wintercups in der Gruppe A.

    „Wir bauen aus diesem Anlass einfach einen Gruppe-A-Restriktor ein, sonst bleibt alles unverändert auf N-Niveau. Damit werden wir gegen die WRCs oder den Gruppe-A-Mitsu von Raimund keine Bäume ausreißen, aber darum geht’s auch gar nicht: Ich habe noch Chancen auf den dritten Gesamtrang im Wintercup, das wäre natürlich sehr schön, diesen Platz zu erreichen!“

    Vergangene Woche war Mörtl in der Tschechei und hatte Gelegenheit, den Subaru zu testen: „Das war alles perfekt organisiert, die Jungs von RCM-Motorsport geben sich große Mühe. Ich freue mich wirklich auf die Rallye und darauf, dass ich vor der Lavanttal-Rallye eine so gute Gelegenheit zum Training habe. Denn wie ich schon nach der Jännerrallye gesagt habe, gibt es noch sehr viel zu verbessern, vor allem auf der fahrerischen Seite. Daran kann ich bei der Sumava Rallye arbeiten!“

    Als Co-Pilot bei diesem „Training unter Rennbedingungen“ fungiert übrigens wieder „Stamm-Co“ Detlef Ruf, bei der IQ-Jännerrallye saß ja noch Ralf Edelmann am heißen Sitz. „Ralf hat seine Sache wirklich toll gemacht“, so Achim abschließend, „aber mit Detlef war die komplette Saison vereinbart, es war also immer klar, dass er nach seinem Dakar-Einsatz an meine Seite zurückkehren wird.“

    Übrigens: Vielleicht bleibt die Mogul Sumava Rallye für Achim Mörtl nicht der einzige Ausflug in die Tschechische Republik – das tschechische Team und der Kärntner scheinen sich blendend zu verstehen und „Rallye-Globetrotter“ Mörtl wäre weiteren Einsätzen nicht abgeneigt: „Wenn alles passt – warum nicht? Es gibt schließlich viele schöne Rallyes in der Tschechei…“
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