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Marcus Grönholm im Interview

Vor dem letzten WM-Lauf spricht Marcus Grönholm über die abgelaufene Saison und seine Erwartungen für die Zukunft.

Wie fühlt es sich an, zum zweiten Mal Weltmeister zu sein – verglichen mit dem Titelgewinn im Jahr 2000?

"Der Titelsieg 2002 fiel mir leichter. Im Jahr 2000 haben wir bis zur letzten Wertungsprüfung gekämpft."

Wer war Ihr Hauptgegner? Colin McRae oder Richard Burns?

"Richard Burns. Er war in diesem Jahr wirklich stark."

Worin bestehen Ihre weiteren Ziele?

"Ich möchte eine Asphalt-Rallye gewinnen. Aber es gibt ja Gilles Panizzi – er wird nicht leicht zu schlagen sein. Das Tempo der anderen Fahrer kann ich auf Asphalt mitgehen."

Was ist das Erfolgs-Rezept von Peugeot?

"Sicherlich haben wir insgesamt das beste Auto. Ich persönlich finde, dass insbesondere Handling und Traktion besonders gelungen sind."

Welche Fahrer fürchten Sie am meisten in der WM?

"Petter Solberg und Sébastien Loeb. Allerdings brauchen beide noch etwas mehr Erfahrung."

Wie planen Sie Ihre Zukunft?

"Ich habe noch bis 2004 einen Vertrag bei Peugeot. Langfristig möchte ich sicherlich nicht mehr Rallye fahren, wenn ich älter als 40 Jahre bin. Aber wenn es soweit ist, denke ich wahrscheinlich anders darüber."

Was erwarten Sie von der Saison 2003?

"Wir gehen alle mit der gleichen Ausgangs-Position ins Rennen. Alle Fahrer haben null Punkte, ich habe eine neue Startnummer und das Auto hat eine neue Farbe. Es ist einfach ein neuer Start. Ich glaube, dass der Wettbewerb intensiver wird. Vor allem Citroën wird eine harte Nuss. In der Fahrerkonkurrenz schätze ich meine eigenen Teamkollegen am stärksten ein."

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