MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: OMV

Viel Feind, viel Ehr‘

In seinem dritten Saison-Einsatz hat Gerhard Schützl, erfolgreicher Geschäftsmann aus Pfaffstätten bei Baden, die schwerste Aufgabe gewählt.

Das Interesse am ersten österreichischen Europameisterschaftslauf dieser Saison, der OMV-Rallye ist so enorm, dass praktisch alles an den Start geschleppt wird, was vier Räder und die nötigen Sicherheitseinrichtungen hat.

„In meiner Kategorie sind insgesamt 11 Autos genannt, das ist eine unglaubliche Zahl. Mit den Allrad-Autos können wir mit unserem 1300er-Opel Corsa natürlich keinesfalls mithalten, worauf wir uns konzentrieren wollen, sind die zweiradgetriebenen Konkurrenten in der Gruppe H, also der etwas älteren Fahrzeuge. Hier wollen wir uns so gut wie möglich aus der Affäre ziehen“, so Schützl.´

Besonders freuen sich der 130 kg-Mann und sein kongenialer Partner Hans Zwickl auf den Auftakt am Donnerstag, den 5.9., in der Wiener Krieau, wo ab 16:00 Uhr immer zwei Autos gemeinsam im direkten Duell auf der Strecke sein werden.

„Wie es im Moment aussieht, werden wir gegen ein noch viel älteres Auto antreten, aber ziemlich sicher einen Ford Escort. Ob wir gegen diese Heckschleudern eine Chance haben, weiß ich nicht, aber wir werden es jedenfalls versuchen.“

„Zwei gute Leistungen in der Krieau und wir haben den nötigen Ansporn für die Asphalt-Prüfungen im Wechselgebiet, die am Freitag und Samstag auf dem Programm stehen. Eines ist aber klar, die Rallye ist verdammt lang, da spielt sicher auch die Zuverlässigkeit eine Rolle, vorausgesetzt, es werden nicht wieder serienweise Sonderprüfungen wegen irgendwelcher Blödheiten abgesagt.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: OMV

- special features -

Weitere Artikel:

"Müssen sauberer werden"

Mick Schumacher nach P17 selbstkritisch

Mick Schumacher erklärt den Verbremser und die Strafe in Elkhart Lake - Und weiß selbst: Die Wochenenden müssen von jetzt an sauberer werden

Tardozzi über Marquez' Ungarn-Coup

"Er überrascht uns immer noch"

Marc Marquez gewinnt in Ungarn und macht im Titelkampf Boden gut - Doch Davide Tardozzi warnt: Der Spanier sei noch weit von seiner Bestform entfernt

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.