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Die 100%-Gesellschaft

Nominell war das Team von Duller Motorsport mit dem BMW Z4M Coupé den Porsche unterlegen, dennoch schafften Quester & Co. die Titelverteidigung in Dubai!

Johannes.Gauglica@motorline.cc; Fotos: Heinz J. Hilger

Die Mannschaft rund um Teamchef Hermann Duller aus Kärnten hielt sich von Anfang an in der Spitzengruppe, das Tempo gaben jedoch vorderhand die Porsche an - einerseits das beeindruckende Oktanas-Team aus Litauen, wohl nicht zuletzt wegen der beiden deutschen Profis Jürgen und Uwe Alzen; andererseits die Koproduktion zwischen Walter Lechner und Franz Konrad, siegreich bereits in Bahrain.

Und die längste Zeit sah es nach einem „Double“ für Konrad-Lechner aus. Bei (anders als in Bahrain) besten Witterungsbedingungen etablierte sich der weiß-türkise 996er alsbald als Leader und holte mehrere Runden Vorsprung heraus. Bei den Litauern war die Leistung der Fahrer (zwei Vollprofis, drei Gentlemen) doch zu unausgeglichen, sie waren die „logischen Dritten“.

Es war also alles entschieden, oder doch nicht?

Drama in der Schlussphase

Konrad-Lechner baute den Vorsprung auf Duller bis auf sieben Runden aus – das genügt normalerweise, sollte man glauben. In der allerletzten Rennstunde schlug der Technik-Teufel zu: der Porsche parkte neun Runden mit einem Radlagerdefekt an der Box. Der BMW war ebenfalls schon von den Strapazen gezeichnet - aber die Routiniers ließen sich diese Chance nicht nehmen.

Walter Lechner sen. nahm es relativ gelassen: "That’s Racing: In Bahrain waren wir die Glücklicheren, diesmal Duller. Schön, dass es auch diesmal wieder die österreichische Nationalhymne zu hören gab."

Statt der 100% für Konrad-Lechner (zwei gemeinsame 24h-Rennen, zwei Siege) gab es somit 100% für Duller Motorsport mit Dieter Quester, Philipp Peter, Dirk Werner und Jamie Campbell-Walter: zweiter Erfolg im zweiten 24h-Rennen von Dubai!

Freude also in Kärnten, weniger frohe Gesichter dagegen in Niederösterreich, denn von Sepp Renauer und seinem Team mit dem aus der FIA-GT-Serie bekannten Porsche 996 gibt es leider nur ein „DNF“ zu vermelden. Kein optimaler Saisonstart, aber man wird von dieser Mannschaft heuer noch einiges hören.

100% Diesel

Noch einmal 100% Erfolg: die Truppe von VW Motorsport Austria schaffte auf souveräne Manier den Klassensieg bei den Diesel-Autos. Die Konkurrenz war hier um einiges stärker als im zugegebenermaßen unterbesetzten Bahrain; aber das war dem werksunterstützten Team kein Hindernis. Team 1 war praktisch dauernd an der Spitze der Klasse, Wagen 2 hatte etwas mehr zu raufen und sackte zwischenzeitlich ab; das Endergebnis liest sich jedoch wieder fabelhaft: Gesamtplatz 16 und 20, und ein lupenreiner Doppelsieg.

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24h-Rennen Dubai: Sieg für das Duller-Team!

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