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Lauda: "Fünfter Motor kommt nicht"

Nach den Worten von Niki Lauda plant das Mercedes-Team, ein Veto einzulegen und einer Erhöhung des Aggregatkontingents nicht zuzustimmen.

Seit Monaten wird in der Formel-1-WM über die Erhöhung des Antriebskontingents von vier auf fünf Einheiten pro Saison debattiert, doch nun würgt Mercedes diese Diskussion endgültig ab. "Der fünfte Motor kommt nicht", erklärt Niki Lauda, Aufsichtsratschef des deutsch-britischen Formel-1-Teams, im Interview mit der Nachrichtenagentur APA.

Am 14. Mai soll bei einem Treffen der Strategiegruppe erneut über die Aufstockung des Kontingents gesprochen werden, von dem sich die Initiatoren vor allem mehr Fahrbetrieb in den freien Trainings versprechen. Für einer entsprechende Regeländerung während der laufenden Saison wäre die Zustimmung aller Teams notwendig, doch die wird es von Mercedes nach den Worten von Lauda nicht geben.

"Man kann nicht mitten im Jahr das Regelwerk ändern", lautet das Argument des Österreichers. Diese Ablehnung ist aus Sicht von Mercedes nachvollziehbar, denn die Haltbarkeit der Antriebseinheiten ist ein Trumpf des Herstellers. Während vor allem bei den Renault- und Honda-Fahrern das Kontingent von vier Einheiten nach den ersten vier Saisonrennen bereits nahezu verbraucht ist, wurde bei den meisten Piloten mit Mercedes-Power bisher nur ein Antrieb eingesetzt.

Diesen Vorteil gegenüber der Konkurrenz will Mercedes nicht aus der Hand geben – auch deshalb, weil dem Team mit Ferrari in diesem Jahr ein Gegner erwachsen ist, der die "Silberpfeile" in gewissen Situationen herausfordern kann. Der Aufschwung der Scuderia hat Lauda nicht überrascht. "Es ist logisch, dass alle nachziehen wollen, das ist ganz normal", sagt er. "Das Paradies des letzten Jahres wird es nicht mehr geben."

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