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Formel 1: News

Renaults neue MGU-K zu unzuverlässig

Die überarbeitete Hybridkomponente von Renault muss abspecken – sie zeitnah auszuliefern, würde Strafversetzungen nach sich ziehen.

Das erste Update des Renault-Aggregats in der Formel-1-WM 2018 lässt auf sich warten. Laut Motorenchef Remi Taffin (Bild oben, links) bereitet die überarbeitete Version der Hybridkomponente zur Rückgewinnung von kinetischer Energie, die MGU-K, noch Probleme, vor allem was ihre Zuverlässigkeit betrifft. So verzögert sich der erste Renneinsatz auf unbestimmte Zeit. "Wir haben im Moment kein genaues Datum vor Augen", räumte der Franzose ein.

Klar ist nur: Renault braucht zwischen 8.000 und 10.000 Kilometer auf dem Prüfstand, um zu gewährleisten, dass die MGU-K durchhält. Das in Zusammenarbeit mit Magneti Marelli entwickelte Bauteil ist derzeit außerdem noch zu schwer und muss abspecken, um auf das im technischen Reglement vorgeschriebene Gewicht von sieben Kilogramm zu kommen.

Dabei hat Renault die neue MGU-K schon im vergangenen Jahr bei Testfahrten in Abu Dhabi auf die Strecke geschickt. Trotzdem wird es wohl nicht reichen, um sie mit den übrigen Bestandteilen eines für den Grand Prix von Kanada geplanten Updatepakets an McLaren, RB Racing sowie das Werksteam zu liefern.

Hinzu kommt, dass es bei einer Einführung beim siebenten Rennen problematisch wäre, die Saison ohne einen weiteren Tausch zu beenden. Somit wären Rückversetzungen in der Startaufstellung fast unvermeidlich, da 2018 nur noch zwei MGU-K pro Auto und Saison ohne Bestrafung erlaubt sind.

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