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DTM: News

Mercedes-DTM-Einsatz war in Gefahr

Motorsportchef Wolff verriet, dass Mercedes im vergangenen Sommer einen DTM-Ausstieg geprüft hat; dieser sei nun kein Thema mehr.

In der DTM-Saison 2016 werden mit Audi, BMW und Mercedes wieder drei Hersteller an den Start gehen. Das ist allerdings keine Selbstverständlichkeit, denn wie Motorsportchef Toto Wolff nun verriet, war ein Ausstieg von Mercedes aus der Silhouettenserie nicht ausgeschlossen. "Das DTM-Programm wurde im Sommer kritisch hinterfragt. Das war auch berechtigt", wird der Österreicher von Pitwalk zitiert.

"Man musste beleuchten, ob das Preis-Leistungsverhätnis noch stimmt", erklärte Wolff, der damit in erster Linie auf die Turbomotoren anspielt, die ursprünglich ab der DTM-Saison 2017 eingeführt werden sollten. Hohe Entwicklungskosten sorgten letztendlich allerdings dafür, dass die Aggregate zumindest für das kommende Jahr zunächst einmal vom Tisch sind.

Wolff macht kein Geheimnis daraus, dass dieser Umstand mitentscheidend dafür war, dass Mercedes der DTM erhalten blieb. "Ja, weil wir nicht den Fehler machen wollten, einen neuen Motor zu erzwingen, der für diese Serie noch nicht so relevant ist", sagte der Österreicher. Bereits in der Vergangenheit hatte Wolff Zweifel darüber geäußert, ob die neuen Motoren den Unterhaltungswert der DTM wirklich steigern würden.

Nun ist die Einführung der Turbomotoren ab 2017, die als technische Annäherung an Serien in Japan und den USA gedacht war, also kein Thema mehr – und damit laut Wolff auch ein möglicher DTM-Ausstieg von Mercedes nicht. Der 44jährige Wiener verspricht: "Wir sehen das Thema DTM jetzt langfristig." Vorläufig wird in der DTM weiterhin mit den bereits bekannten Vierliter-V8-Motoren gefahren.

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