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Vielbeachteter DTM-Showauftritt in Japan

Die DTM gastiert beim Super-GT-Finale im japanischen Motegi und geht im Showrun mit Honda, Lexus und Nissan auf die Strecke: "Unglaubliches Bild!"

Fotos: DTM

Auf dem Twin Ring Motegi wurde am Samstag Motorsportgeschichte geschrieben: Erstmals überhaupt trafen die japanischen Hersteller Honda (mit Tomoki Nojiri), Lexus (Heikki Kovalainen) und Nissan (Ronnie Quintarelli) mit ihren Super-GT-Prototypen auf einer Rennstrecke auf die DTM-Boliden von Audi (Loic Duval), BMW (Augusto Farfus) und Mercedes (Maro Engel).

Der Moskau-Sieger Engel hatte die Ehre, bei grüner Ampel als erster Fahrer den exakt 4.801,379 Meter (so genau ist man in Japan) langen Kurs unter die Räder nehmen zu dürfen - gefolgt von Duval und Farfus. Bei besten Witterungsbedingungen mit strahlendem Sonnenschein sorgte der DTM-Showauftritt für einen großen Medienrummel und staunende Besucher auf den gut besuchten Tribünen. Nach zwei absolvierten Runden durften sich auch Kovalainen, Nojiri und Quintarelli ihren japanischen Fans zeigen.

Unter den Augen von DTM-Chef Gerhard Berger, Audi-Sport-Berater Dr. Wolfgang Ullrich und "Sternfahrer" Lucas Auer zeigten die "sechs Richtigen" den Zuschauern eine unterhaltsame Show mit spektakulären Überholmanövern bei Topspeed. Mit dem 15-minütigen Auftritt der bunten Renner wurden unweigerlich Träume geweckt: Hoffentlich entsteht daraus zukünftig mal ein richtiger Wettbewerb, so der allgemeine Tenor im Fahrerlager.

"Es war ein unglaubliches Bild", freut sich DTM-Chef Gerhard Berger. "Nach dem Besuch der Super-GT-Autos bei unserem Finale in Hockenheim vor wenigen Wochen ist der Auftritt hier in Japan ein weiteres Highlight." Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Masaaki Bandoh, dem Direktor der Super-GT-Dachorganisation GTA, bezeichnete Berger den Auftritt der DTM im Land der aufgehenden Sonne als "starkes Zeichen der Freundschaft und Kooperation zwischen DTM und SUPER GT".

Ein Highlight für die japanischen Fans sorgte für erstaunte Blicke bei der deutschen Delegation, als während des offiziellen freien Trainings der beiden Super-GT-Serien plötzlich Reisebusse unterwegs waren. Im Ernst: Interessierte Besucher konnten sich den Nervenkitzel im Bus tatsächlich "kaufen" und erlebten so auf ihren Logensitzen hautnah Racing-Feeling pur. Für einen Europäer ein fast unvorstellbares Szenario, für Japaner gehört solch eine Bustour ebenso zum Besuch einer Rennstrecke wie das Kaufen von hunderten Fanartikeln in unzähligen Shops auf einer eigens eingerichteten Fan-Meile.

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