MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: Interlagos

Lietz auf Podestkurs

Richard Lietz will beim Saisonfinale der Langstrecken-Weltmeisterschaft den dritten Platz in der GT-Fahrerwertung verteidigen.

Foto: Lietz

Für Richard Lietz geht mit dem Sechsstundenrennen am 30. November in Sao Paulo eine aufregende Saison in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC zu Ende. Einen erfolgreichen Schlusspunkt will der Sieger des Auftaktrennens in Silverstone zusammen mit seinem Teamkollegen Jörg Bergmeister im 470 PS starken Porsche 911 RSR setzen. Obwohl er wegen eines Trainingsunfalls und einer Terminüberschneidung mit der amerikanischen United Sports Car Championship bei den Rennen in Spa und Austin nicht am Start war, belegt Richard Lietz in der GT-Fahrerwertung einen starken dritten Platz. Den will er beim Saisonfinale in Brasilien mit einer weiteren Top-Platzierung verteidigen.

Richard Lietz: „Das wird sicherlich ein tolles Saisonfinale. Ich freue mich schon auf die motorsportverrückten brasilianischen Fans und die gute Stimmung. In Sao Paulo hatten wir in den letzten Jahren immer viel Spaß. Trotzdem waren es schwierige Rennen auf einer sehr anspruchsvollen Strecke. Das wird sicherlich auch diesmal wieder ein harter Kampf. Das Wetter könnte eine wichtige Rolle spielen. Sollte es regnen, würde uns das sicherlich helfen. Für mich ist dieses Rennen der Abschluss einer sehr wechselhaften und sehr langen Saison. Angefangen hat sie mit einem Sieg bei den 24 Stunden von Daytona. Es wäre zu schön, wenn sie mit einem Sieg in Sao Paulo zu Ende gehen würde. Die Chance dazu haben wir. Es muss nur mal wieder alles passen.“

Das Rennen
Das Sechsstundenrennen auf der 4,309 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke im Autodromo José Carlos Pace ist einer der Höhepunkte der Saison. Die motorsportverrückten brasilianischen Fans sorgen für eine tolle Atmosphäre. Der Schlüssel zum Erfolg ist eine gute Abstimmung des Autos für den Innenteil des anspruchsvollen Kurses, um mit möglichst hohem Tempo auf die lange Gerade zu kommen. Entscheidend wird auch sein, wie sich die Teams auf den neuen Streckenbelag einstellen.

Das Auto
Der Porsche 911 RSR, mit dem Richard Lietz in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC am Start ist, basiert auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911. Mit dem 470 PS starken GT-Renner siegte er im Vorjahr auf Anhieb bei den 24 Stunden von Le Mans und zum Saisonauftakt 2014 beim Langstreckenklassiker in Daytona sowie beim WEC-Rennen in Silverstone. Auch bei den 12 Stunden von Sebring sowie in Shanghai war der in vielen Bereichen verbesserte 911 RSR in dieser Saison schon erfolgreich.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: Interlagos

Weitere Artikel:

Alex Marquez fährt am dritten und letzten Testtag in Sepang Bestzeit - Auch bei der Sprint-Simulation zeigt der Gresini-Ducati-Fahrer eine starke Pace

Horrorcrash 12h Bathurst 2026

AMG knallt volles Rohr in stehenden Porsche

Ein schwerer T-Bone-Crash zwischen Ralf Aron und Johannes Zelger sorgt für eine Unterbrechung bei den 12 Stunden von Bathurst 2026 - Wo waren die gelben Flaggen?

Am ersten Testtag der Formel 1 in Bahrain machten die alten Favoriten die Bestzeit unter sich aus - Williams nach Barcelona-Abstinenz mit den meisten Runden

Aston Martin mit Showcar

Aston Martin zeigt Lackierung für 2026

Aston Martin hat sein Design für 2026 auf einem Showcar präsentiert, obwohl der AMR26 beim Shakedown schon gefahren war: Zündet Adrian Neweys Genie?

F1 Barcelona "Shakedown": Tag 2

Red Bull mit dem ersten Unfall 2026

Bestzeit für Max Verstappen, Unfall von Isack Hadjar: Im Privatduell mit Ferrari schreibt Red Bull am Dienstag die Schlagzeilen - alle anderen Teams haben verzichtet