MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Grönholm macht ernst

Beim heutigen Shakedown war Marcus Grönholm der schnellste Mann, überraschend stark die Mitsubishi-Truppe, Alister McRae war Viertschnellster.

Bei heißen und trockenen Bedingungen wurde auf einer letztjährigen Sonderprüfung der Shakedown absolviert und die rallyebegeisterten finnischen Zuseher waren schon in Scharen vor Ort.

Und Diese wurden nicht enttäuscht, „ihr“ großer Favorit Marcus Grönholm fuhr die schnellste Zeit. Natürlich lässt dieses Ergebnis noch nicht auf die wahren Kräfteverhältnisse schließen, aber er hinterließ einen starken Eindruck.

Trotzdem ist Grönholm nicht ungebrochen optimistisch. Das heiße Sommerwetter und die damit trockenen Strassen könnten zum Problem werden, schließlich muss er die langen Sonderprüfungen morgen als Erster in Angriff nehmen. Und dort liegt bei der herrschenden Trockenheit jede Menge loser Schotter herum – ein altbekanntes Problem in der Rallye-WM.

Die zweitbeste Zeit ging ebenfalls an Peugeot, Harri Rovanpera kam mit seinem neuen Co-Piloten Voitto Silander bestens zurecht. Auf Platz drei folgt dann der erste „nicht-Peugeot“, in Gestalt von Subaru-Piloten Petter Solberg.

Und auf Platz vier dahinter eine, selbst für den Shakedown, relativ große Überraschung: Alister McRae stellte den Step 2 Lancer Evo VII auf den vierten Platz und zeigte sich von den Verbesserungen äußerst angetan.

Die erste Wertungsprüfung folgt schon heute Abend, um 19:00 Uhr Ortszeit startet eine 2,06 km lange Super-Special-Stage, morgen geht es um 08:00 Uhr Früh richtig los.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Finnland

- special features -

Weitere Artikel:

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

GP von Katalonien: Qualifying

Russell "zurück in der Spur": Pole vor Hamilton

Mercedes-Fahrer George Russell meldet sich mit der Poleposition in Barcelona zurück im WM-Titelkampf - Erster Top-10-Startplatz für Audi-Fahrer Nico Hülkenberg