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Die Enttäuschung ist groß

Voll motiviert reisten Beppo Harrach und Peter Müller nach Neuseeland, das Vorhaben endete leider jäh auf dem Auto von Colin McRae...

Leider nichts wurde es für Harrach/Müller mit dem erhofften Erfolgserlebnis im Land der unbegrenzten Rallye-Möglichkeiten. Die beiden Mitsubishi-Piloten mussten ihre Ambitionen schon am ersten Tag der 32. Neuseeland-Rallye beenden.

Der Tag hatte dabei schon denkbar schlecht begonnen, als Harrach/Müller schon in der ersten SP auf das Team Kollevold/Loene aufliefen und dabei wertvolle Sekunden verloren. In der SP 3 kam es dann zu einem kapitalen Reifenschaden rechts hinten, wobei sich der Reifen komplett von der Felge löste und dabei Spur und Sturz "beleidigt" wurden. Der Ausfall auf der SP 4 war dann ein Folgeschaden des Reifendefekts.

Harrach: "Das Auto hat sich dann komplett eigenartig angefühlt. Bis Mitte der Kurve Übersteuern, und dann Untersteuern. Wir haben versucht, so sicher wie nur möglich über die 27 Kilometer-Prüfung zu gelangen. In einer Links 5 ist uns das Heck gekommen - dann war plötzlich Split und dann ging es geradeaus hinaus – auf den Focus von Colin McRae, der ebenfalls hier rausgeflogen war.“

Die Enttäuschung ist Beppo ins Gesicht geschrieben: „Es ist wirklich zum Verzweifeln - gerade die WM-Rallyes würde ich brauchen, jeden Kilometer davon. Ich bin sehr enttäuscht und hoffe jetzt meinen Frust in Österreich bei der ARBÖ-Steiermark-Rallye - abbauen zu können!“

In knapp vier Wochen steht dann für Harrach/Müller der letzte WM-Lauf in diesem Jahr auf dem Programm: Australien-Rallye, mit Start und Ziel in Perth.

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