RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Spannendes Debüt des neuen Ford Focus WRC

Auf den neuseeländischen Schotterstraßen erlebt das neue Ford Focus WRC seine Feuertaufe, Märtin, Duval und Hirvonen wollen zumindest ins Ziel kommen.

Die Neuseeland-Rallye hat für das Ford-Werksteam heuer eine ganz besondere Bedeutung, die sehnsüchtig erwartete 2003er Spezifikation des Focus WRC gibt ihr Debüt.

Die Modifikationen verstecken sich dieses Mal nicht nur unter der Haube, sondern sind vor allem im Bereich der Aerodynamik auf den ersten Blick sichtbar.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

- radikele Änderungen im Bereich der Aerodynamik, um die Performance auf schnellen Rallyes zu verbessern

- neue Hinterrad-Aufhängung

- verbesserte Gewichtsverteilung und Gewichtsersparnis

- neuer Überrollkäfig, der die FIA-Standards weit übertrifft

- neuer Leichtbau-Motor mit verbessertem Ansprechverhalten, mehr Power und einer effizienteren Kühlung

Markko Märtin freut sich bereits auf das Antreten mit dem neuen Auto in Neuseeland, der Este ist dort allerdings erst einmal gefahren:

"Ich bin ein großer Fan dieser Rallye, die Straßen sind einfach fantastisch zu fahren, wenngleich das Event im Vorjahr schwieriger war als erwartet. Mit dem neuen Auto sollte ich ein besseres Gefühl haben, die bessere Balance ist ganz wesentlich für die Fahrbarkeit des Focus."

Prognosen sind schwierig, weiß Märtin: "Neuseeland ist eine sehr spezielle Rallye, mit dem neuen Auto sind Vorhersagen sehr schwierig. Die Start-Position wird nicht unwesentlich sein, ich gehe als Vierter ins Rennen, keine besonders gute Voraussetzung, aufgrund des Schotters in der Piste."

Für Teamkollege Francois Duval wird die Neuseeland-Rallye eine noch größere Challenge, der Belgier war dort noch nie am Start: "Ich habe die Strecke im Vorjahr zwar besichtigt, einen wirklichen Eindruck hat man aufgrund der niedrigen Geschwindigkeiten aber nicht. Nach meinem guten Resultat in der Türkei liegen die Erwartungen natürlich hoch, mein oberstes Ziel ist es aber, die Rallye zu beenden."

Semi-Werkspilot Mikko Hirvonen muss sich für den Rest der Saison mit dem "alten" Ford Focus WRC begnügen, Neuseeland scheint der Youngster aber zu mögen: "Es erinnert mich ein bisschen an Finnland, allerdings ohne die Sprünge. Die Rallye ist nicht allzu brutal zu den Autos, nach dem enttäuschenden Ausfall in der Türkei möchte ich auf jeden Fall die Zielflagge sehen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Neuseeland

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.