RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Loeb weiter top, Pech für Märtin

Sebastien Loeb (Citroen) führt weiter vor Markko Märtin (Ford), der alle SP's der 2. Etappe gewinnt, Dritter Marcus Grönholm.

Ohne Ausfälle bei den Top-Teams ging der zweite Tag der Rallye San Remo zu Ende. An der Spitze hat sich auf den ersten Blick nicht viel getan, für Unruhe sorgte vor allem eine 30-Sekunden Zeitstrafe gegen Markko Märtin.

Der Ford Focus des Esten wollte vor der ersten Prüfung nicht gleich anspringen, Märtin verließ daraufhin die Servicezone zu spät. Besonders ärgerlich ist dabei die Tatsache, dass er der schnellste Mann der zweiten Etappe war und alle vier Prüfungen - darunter die zwei Mal gefahrene Königs-SP mit über 50 Kilometern Länge - gewann.

Glück für Sebastien Loeb, der Citroen-Pilot hätte eigentlich nur noch 13 Sekunden Vorsprung auf Märtin, so sind es deren 43. Sollte der Franzose sein bisher eingeschlagenes Tempo auch auf der 3. Etappe halten können, dürfte er nur noch schwer zu schlagen sein.

Resigniert hat bereits der Drittplatzierte der San Remo, Marcus Grönholm. Der Peugeot-Pilot sieht keine Chance mehr, sich in das Duell an der Spitze einzumischen, zu hoch ist das Tempo von Loeb und Märtin.

Rund 30 Sekunden hinter Grönholm liegt Altmeister Carlos Sainz, der Spanier hofft nun bei seiner Heimrallye auf mehr Glück und zumindest einen Stockerlplatz.

Enttäuschend ist der fünfte Platz von Gilles Panizzi, zwei Minuten fehlen dem Sieger der letzten drei Jahre bereits auf Loeb. Noch trauriger dürfte die Peugeot-Teamführung allerdings der neunte Platz von WM-Leader Richard Burns stimmen, der Brite findet laut eigener Aussage kein Vertrauen.

Da nach der San Remo zwei weitere Asphalt-Rallyes auf dem Programm stehen, ist nach dem gestrigen Ausfall von Petter Solberg wohl Sebastien Loeb als heißester WM-Favorit zu bezeichnen.

Zwischen Panizzi und Burns liegen Francois Duval (Ford), Colin McRae (Citroen) und Philippe Bugalski (Citroen), Tommi Mäkinen mit über 5,5 Minuten Rückstand nur auf Rang 11.

Morgen Sonntag stehen weitere vier Prüfungen auf dem Programm, der Sieger der San Remo Rallye wird um die Mittagszeit feststehen.

Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

Zwischenstand nach Etappe 2

1. Loeb-Elena, Citroen, 3h07'00"700
2. Märtin-Park, Ford, + 00'43"20
3. Grönholm-Rautiainen, Peugeot, + 01'10"50
4. Sainz-Marti, Citroen, + 01'42"30
5. Panizzi-Panizzi, Peugeot, + 01'59"10
6. Duval-Prevot, Ford, + 02'23"80
7. McRae-Ringer, Citroen, + 03'07"30
8. Bugalski-Chiaroni, Citroen, + 04'06"60
9. Burns-Reid, Peugeot, + 05'12"10
10. Robert-Bedon, Peugeot, + 05'16"50

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: San Remo

- special features -

Weitere Artikel:

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon