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Kommt Solberg an Loeb vorbei?

Solberg (Subaru) pirscht sich an Loeb (Citroen) heran, Märtin (Ford) kämpft mit Motorproblemen, Stohl mit guter Performance.

Die Wiederholung der Vormittags-Prüfungen stand im Zeichen einer langsamen, aber stetigen Aufholjagd von Petter Solberg. Der Norweger schiebt sich mit zwei SP-Bestzeiten auf der elften und der 13. Sonderprüfung bis auf runde 10 Sekunden an den noch immer Führenden Sebastien Loeb heran.

Die Bestzeit auf der 12. Sonderprüfung geht an Ford-Youngster Francois Duval, der eine gute zweite Etappe erlebt und jetzt bereits zwei SP-Bestzeiten auf seinem Konto hat. Weniger gut läuft es für Duvals Teamkollegen Markko Märtin.

Nachdem der Este die meiste Zeit mit der Spitze mithalten konnte, setzten auf der 11. Sonderprüfung Motorprobleme am Ford Focus WRC ein. In der Gesamtwertung hat er jetzt schon über zwei Minuten Rückstand auf den Führenden, Citroen-Pilot Carlos Sainz, der eine unauffällige Rallye Großbritannien fährt, sitzt Märtin jetzt schon ziemlich im Genick.

Alles andere als unauffällig ist momentan Manfred Stohl unterwegs: Der Wiener setzt mit seinem Bozian-Peugeot eine ansprechende SP-Zeit nach der anderen, auf die Spitze fehlten ihm einmal sogar nur 11,8 Sekunden. Damit setzt er in der Gesamtwertung den vor ihm liegenden Mark Higgins unter Druck, 30 Sekunden fehlen Stohl noch auf den achten Rang und somit auf den Titel des besten Privatiers.

Für seinen OMV-Teamkollegen Jani Paasonen ist die „Wales Rallye GB“ hingegen leider zu Ende: Der Finne musste seinen Werks-Skoda Fabia WRC mit Kupplungsproblemen abstellen. Das tschechische Team erlebt somit ein katastrophales Wochenende, nach dem Ausfall von Armin Schwarz auf der ersten Etappe ist nun auch Paasonen out. Und just auf jener SP, auf der der OMV-Pilot den Skoda abstellen musste, verzeichnete Toni Gardemeister einen Dreher, danach starb ihm auch noch der Motor ab – Zeitverlust, auf den vor ihm platzierten Stohl fehlen Gardemeister jetzt schon ca. 30 Sekunden.

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