RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Packender Vierkampf an der Spitze

Solberg (Subaru) greift von Rang 2 aus an, Loeb (Citroen) hält aber die Führung. Grönholm Dritter, Stohl fährt 6. SP-Zeit!

Petter Solberg „on the move“. Der regierende Weltmeister macht Druck auf den noch immer Führenden Sebastien Loeb, er gewinnt auch die SP 7 „Rheola 2“ über 32,47, drei Sekunden vor Marcus Grönholm und 3,6 Sekunden vor Sebastien Loeb.

Und das Bild der vorangegangenen Prüfungen wiederholt sich, auch dieses Mal ist Markko Märtin (Ford) der einzige, der das enorme Tempo der Spitze als Vierter mitgehen kann, er verliert nur 7 Sekunden.

Die fünftbeste Zeit erzielt Carlos Sainz, dahinter die eingentliche Sensation der siebenten SP: Manfred Stohl lässt alle anderen Werkspiloten in ihren aktuellen WRC-Boliden hinter sich, mit dem drei Jahre alten Bozian-Peugeot 206 fährt er die sechstbeste Zeit, verliert nur 42,4 Sekunden auf den wild attackierenden Weltmeister Petter Solberg.

Jetzt kann man sich ungefähr vorstellen, wo Stohl ohne die peinliche Panne im Hause Pirelli in der Gesamtwertung liegen könnte. Doch Stohl hat schon vor den letzten beiden Sonderprüfungen des Tages versprochen: „Ab jetzt wird angegriffen!“ Für die Stohl-Fans heißt es jetzt Daumen drücken, dass Stohl das eingeschlagene Tempo beibehalten kann.

Und während Stohl flott unterwegs war, kamen viele andere Piloten bei den extrem schwierigen Verhältnissen in große Schwierigkeiten: Armin Schwarz flog von der Strecke, er muss höchstwahrscheinlich aufgeben.

Der zweite Ford-Pilot, Francois Duval, hatte mit Bremsproblemen zu kämpfen. Mikko Hirvonen legte im zweiten Subaru Impreza einen Dreher hin, konnte aber weiterfahren. Und Harri Rovanperä kämpft mit einem altbekannten Problem, sein Peugeot verharrte im dritten Gang, der Finne verlor ebenfalls viel Zeit.

In der Gesamtwertung führt Loeb knapp vor Solberg, Grönholm ist Dritter, Märtin belegt Rang vier. Manfred Stohl ist mittlerweile 12., in absoluter Schlagdistanz zu den vor ihm platzierten Gardemeister, Henning Solberg oder Mark Higgins.

Zwischenstand nach Etappe 1:

1. Loeb-Elena, Citroen 1h45'56"000 (103.8 km/h Schnitt)
2. P.Solberg-Mills, Subaru + 00'08"40 Sekunden
3. Gronholm-Rautiainen, Peugeot 307 + 00'15"90
4. Martin-Park, Ford + 00'35"00
5. Sainz-Marti Citroen, + 01'48"50 Minuten
6. Hirvonen-Lehtinen, Subaru + 03'17"00
7. Duval-Prevot, Ford + 03'31"10
8. Rovanpera-Pietilainen, Peugeot 307 + 04'54"50
9. Higgins-Gibson, Ford + 06'05"30
10. H.Solberg-Menkerud, Peugeot 206 + 06'21"60
11. Gardemeister-Lukander, Skoda + 06'30"00
12. Stohl-Minor, Peugeot 206 + 06'33"90

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Großbritannien

- special features -

Weitere Artikel:

WRC, Sardinien: Vorschau Raith

Ein Herzenswunsch wird Wirklichkeit

Der Steirer Kevin Raith steht am kommenden Wochenende in Sardinien zum zweiten Mal in seiner Karriere am Start einer WM-Rallye / Im Cockpit seines Ford Fiesta Rally2 sitzt Claudia Maier als Copilotin

Die FIA plant eine Änderung beim Turbobegrenzer, damit die neuen WRC27-Autos und Rally2-Kit-Fahrzeuge künftig einen klaren Leistungsvorteil haben

Ford kehrt 2028 als Werksteam in die Rallye-Weltmeisterschaft zurück: Gemeinsam mit M-Sport plant der Konzern zudem ein neues WRC-Auto für 2029

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 3

Tolle Leistung auf brutalem Terrain

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier liegen nach dem dritten Tag der WM-Rallye in Sardinien auf einem fantastischen Top-ten-Platz in der WRC2-Wertung / Morgen letzter Tag der WM-Saison 2026

Peter Klein Kolumne

Dobersberg und die First Lady

Mit einem Blick voraus auf die kommende Herbstrallye erinnert sich motorline.cc-Kolumnist Peter Klein an Dobersberg, an die Semperit-Rallye und einiges mehr…