RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Das Rallye-Challenge 1x1

Wer darf an den Rallye-Challenge-Läufen teilnehmen? Und wer darf Punkte holen? Ein kurzer Überblick für Reglement-Interessierte.

Wer darf überhaupt an der Rallye-Challenge der OSK teilnehmen?

Grundsätzlich ist jeder Fahrer teilnahmeberechtigt, der im Besitz einer gültigen Lizenz der jeweiligen nationalen Sporthoheit ist. In Österreich ist dies die OSK, in Deutschland der DMSB.

Das bedeutet, es ist theoretisch möglich, dass etwa alle Rallye-Staatsmeister des letzten Jahres starten, überspitzt gesagt wäre es auch möglich, dass der regierende Rallye Weltmeister an einer Veranstaltung der Rallye-Challenge teilnimmt.

Das einzige Problem für diese Piloten ist: Sie erhalten für die Rallye-Challenge keine Punkte. Sie können in der Weltmeisterschaft und in der heimischen Meisterschaft punkten, aber nicht in der Challenge-Wertung. Um das Ganze etwas transparenter zu machen, hat man ganz genaue Regeln aufgestellt.

Nicht gewertet werden in Österreich so genannte „Prioritätsfahrer“, ferner die ersten Fünf der Rallye-Staatsmeisterschaft aus den Gruppen A und N, die ersten Drei aus der Dieselmeisterschaft und die ersten Zehn der Deutschen Meisterschaft des Vorjahres.

Auch innerhalb der Challenge hat man strenge Richtlinien geschaffen. Wer im letzten Jahr in der Rallye-Challenge in Österreich unter den ersten Drei und in Deutschland unter den ersten Fünf platziert war, erhält in der diesjährigen Challenge keine Punkte – eine etwas umstrittene Regelung.

Dies trifft auch auf Piloten von World Rallye Cars, und KitCars über 1600 ccm, sowie auf allrad- und turbobetriebene Fahrzeuge zu, die nach dem 1.1.1998 homologiert sind.

Was bleibt also über, mit welchem Fahrzeug kann ein Pilot,der nicht in die vorher erwähnten Bestimmungen hineinfällt, an der Rallye-Challenge 2004 teilnehmen und dafür auch Punkte erhalten?

Alle Autos denGruppen N und A, inklusive Dieselfahrzeuge mit den Klassen bis 1400 ccm, bis 1600 ccm, bis 2000 ccm und über 2000 ccm. Dazu kommen Historische Fahrzeuge und Fahrzeuge der Gruppe H,die gewisse Auflagen der Sporthoheiten erfüllen müssen.

Welche Veranstaltungen zählen heuer zur Rallye-Challenge?

19. – 20. März: Nationale Triestingtal-Rallye (Furth a. d. Triesting)
27. – 28. März: ADAC Ostbayern-Rallye (Fürstenzell)
28. – 29. Mai: Nat. Mühlviertel-Rallye (Perg)
18. – 19. Juni: Nationale Castrol-Rallye (Althofen)
13. – 14. August: Nationaler Rallye Sprint (Bruck a. d. Leitha)
28. - 29. August: ADAC Niederbayern-Rallye (Ausserzell)
01. – 02. Oktober: Nationale Herbstrallye (Leiben)
04. – 06 November: OMV-Rallye Waldviertel (Horn)

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-Challenge: Mühlviertel-Rallye

Weitere Artikel:

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9)

Ogier verkürzt Rückstand

Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl