RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Solberg möchte Vorjahres-Sieg wiederholen

Subaru tritt in Italien gleich mit drei Autos an, Petter Solberg soll gewinnen, Chris Atkinson punkten und Stéphane Sarrazin Erfahrung auf Schotter sammeln.

Die Italien-Rallye ist nun ein astreiner Schotter-Event und gerade auf losem Untergrund zählt ein Auto und mit ihm ein Pilot ganz sicher zum engsten Favoritenkreis: Der Subaru Impreza WRC und Petter Solberg. Wie gut der Norweger mit seinem Arbeitsgerät in Sardinien zu Recht kommt, das hat er letztes Jahr, bei der WM-Premiere der Rallye, schon bewiesen: Er feierte einen triumphalen Start-Ziel-Sieg.

Die Voraussetzungen sind dieses Jahr ein wenig anders: War die Rallye im Vorjahr noch im Herbst angesetzt, so findet sie heuer im Frühling statt. Das Klima ist zwar mediterran-warm, doch die Sonderprüfungen führen teilweise auf bis zu 800 Meter Seehöhe, da ist auch der eine oder andere Regenschauer nicht ausgeschlossen.

Petter Solberg lässt sich dadurch nicht beunruhigen: „Ich komme als Führender in der WM-Wertung nach Italien. Dadurch habe ich eine etwas ungünstige Startposition, denn als erster Fahrer bei einer Schotter-Rallye zu starten, kann ein wenig problematisch sein. Aber ich will mich nicht beschweren, schließlich bedeutet das, dass ich in der WM führe. Ich glaube, dass uns diese Rallye, die Art und die Beschaffenheit der Sonderprüfungen, außerordentlich entgegen kommt. Wir können gewinnen, wenn alles glatt läuft!“

Der Australier Chris Atkinson kommt nach seiner tollen Vorstellung in Neuseeland, wo er seine ersten SP-Bestzeiten erzielen konnte, ebenfalls sehr optimistisch nach Sardinien: „Die SPs sind enger und langsamer als in Neuseeland, man muss aufpassen und darf keine Fehler machen. Aber ich komme von Rallye zu Rallye immer besser in Schwung, ich bin sehr zuversichtlich, dass wir vom ersten Tag an ein gutes Tempo gehen können!“

Sein Schotter-Debüt in der Rallye-WM gibt Stephane Sarrazin. Der Franzose gilt als großer Asphalt-Spezialist und soll auf Sardinien langsam Erfahrung auf dem für ihn ungewohnten Terrain sammeln. Testfahrten im Vorfeld verliefen äußerst ermutigend, wie Sarrazin erzählt:

„Ja, ich bin einige Tests auf Schotter gefahren und ich habe mich wirklich wohl gefühlt. Der Grip des Autos auf losem Untergrund ist viel größter als ich gedacht habe und auch meinen Fahrstil muss ich nicht so extrem umstellen, wie ich es eigentlich befürchtet hatte. Mein Ziel ist es, Erfahrung zu sammeln – das Auto ist toll, aber es wird alles sehr neu und ungewohnt für mich sein.“ Sarrazin startet übrigens mit neuem Co: Denis Giraudet wird ihm ab sofort zur Seite sitzen.

Teamchef David Lapworth blickt ebenfalls mit Vorfreude nach Italien – dass 75 Prozent der Sonderprüfungen neu sind, bereitet ihm kein Kopfzerbrechen: „Die Strecken sind – trotz der Änderungen – ungefähr gleich. Wir werden stark sein und wenn Petter in einer Position ist, aus der er siegen kann, dann werden wir auch ein wenig Risiko eingehen – diese Rallye möchten wir gewinnen!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Italien

Weitere Artikel:

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?