RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Pech sahnt ab

Trotz seines technisch bedingten Ausfalls am zweiten Tag der Sumava-Rallye gehört Vaclav Pech zu den großen Siegern im mit 60.000,- Euro dotierten Wintercup.

Sowohl die 23. IQ-Jännerrallye vom 6. bis 8. Jänner 2005 in Freistadt, als auch die am vergangenen Wochenende ausgetragene 40. Mogul Sumava Rallye in Klatovy zählten zum ersten Mal zum gemeinsam entwickelten FIA Zone Wintercup.

Damit haben sowohl der Rallyeclub Mühlviertel, als auch der Posumavsky auto moto Klub Klatovy für die Fahrer aus beiden Ländern Anreize geschaffen, bei beiden Veranstaltungen an den Start zu gehen. Mehr als 50 Teams aus sechs Nationen haben ihre Nennung für den Wintercup abgegeben.

Besondere Eigenheit des FIA Zone Wintercups war es, dass bei beiden Rallyes, jeder der beiden Veranstaltungstage extra gewertet wurde. Dotiert wurde dieser Cup mit einem Gesamtpreisgeldtopf von € 60.000.-, wobei bei der Ausschüttung besonders darauf Bedacht genommen wurde, dass sowohl für die Gesamtwertung, als auch für die Klassenwertungen Geld zur Verfügung gestellt wurde.

Nachdem der Tscheche Vaclav Pech beide Gesamtwertungen in Österreich und eine in seiner Heimat gewonnen hatte, stand er vorzeitig als großer Sieger mit einem Preisgeld von € 16.000.- schon vor dem Schlusstag, bei dem er mit Technikproblemen ausfiel, fest.

Zweiter mit € 9.000.- wurde Stepan Vojtech, der die Gesamtwertung der Sumava Rallye zeitgleich mit seinem Bruder Tomas Vojtech gewonnen hat.

Hier hatten die beiden Österreicher Raimund Baumschlager und Achim Mörtl auf Grund ihrer teilweisen Erfolge bei der IQ-Jännerrallye noch die Chance, in Tschechien Geld zu verdienen. Aber leider, Mörtl fiel vorzeitig mit einem technischen Gebrechen aus, Raimund Baumschlager wurde in Klatovy sehr guter Gesamtvierter, es fehlte ihm aber die eine Tageswertung aus Österreich, um ins Verdienen zu kommen.

Sehr gut lief es bei der Sumava Rallye auch für Gruppe-N-Sieger Jan Kopecky, der beide Tageswertungen gewonnen hat und Dritter in der Gesamtwertung wurde. Sein Konto wurde mit € 8.000.- aufgebessert. Hinter ihm reihte sich mit € 3000.- der Deutsche Hermann Gaßner ein.

Der einzige Österreicher, der nicht mit leeren Händen aus Tschechien zurückkehrte, war der junge Steirer Andreas Aigner. Der Red Bull Pilot und Schützling von Raimund Baumschlager und Armin Schwarz, wurde Dritter in der Gruppe N und belegte in der Gesamtwertung der Mogul Sumava Rallye den sensationellen sechsten Gesamtrang.

Den Endstand im Wintercup finden Sie in der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-CZ: Sumava

- special features -

Weitere Artikel:

ORM, OBM Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Fix ist nur, dass noch nix fix ist

Nach dem ersten Tag der OBM Land der 1000 Hügel Rallye ist der Titelkampf noch immer völlig offen / Simon Wagner führt, Favorit Hermann Neubauer folgt ihm nach und Michael Lengauer wirft eine 10-Sekunden-Strafe leicht zurück

TEC7 ORM2, OBM Rallye: Bericht

Entscheidung auf letzter SP: Titel an Zellhofer

Das packendste Meisterschaftsfinale seit langer, langer Zeit: was bei der OBM Land der 1000 Hügel Rallye auf die „große" TEC7 ORM-Wertung zutraf, galt auch ganz genau so für die in diesem Jahr zum ersten Mal mit Staatsmeisterschaftsprädikat ausgeschriebene TEC7 ORM2.

WRC Rallye Paraguay: Nach SP17

Sturm sorgt für Schäden im Servicepark

Sami Pajari führt weiterhin die Rallye Paraguay an - Starker Samstag von Adrien Fourmaux - Schrecksekunde durch Unwetter im Servicepark

ERC: Rally Ceredigion

Suninen & Opel feiern Titel

Beim vorletzten Lauf zur Rallye-Europameisterschaft krönte sich Teemu Suninen vorzeitig zum Champion - in der ERC4/JuniorERC kann nur noch ein Opel Fahrer Meister werden.

ARC, Toyota Keusch Grasl Rallye Horn: Vorschau

Prominenter Aufputz beim Waldviertler Premierenlauf

Nächste Woche startet die erste Ausgabe der Toyota Keusch Grasl Rallye Horn Diese zählt zur Austrian Rallye Challenge und darf u. a. zwei aktuelle Staatsmeister sowie Österreichs Rekord-Champion als Teilnehmer begrüßen

Die neuen Eigentümer des WRC-Promoters planen einen umfassenden Wandel für den Rallyesport: Die DNA der Weltmeisterschaft soll unangetastet bleiben, aber ...