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Tolle Vorstellung der Junioren

Andreas Aigner sorgt bei der Sumava-Rallye für Aufsehen, der Red Bull Junior liegt nach Etappe 1 auf Rang drei, Teamkollege Müller ist Siebter.

Die internationale Sumava-Rallye, Runde zwei in der tschechischen Rallyemeisterschaft und im internationalen Wintercup, wurde heute mit 7 Sonderprüfungen gestartet. Das Tauwetter der letzten Stunden verhinderte eine reine Winterprüfung auf Schnee und Eis. Die Strecken waren abwechslungsreich – Asphalt, Schneematsch und Eisreste – und daher entsprechend tückisch.

Die beiden Red Bull Rallye Junior Teams Aigner/Gottschalk und Müller/Müller erfüllten am ersten Tag ihre Aufgabenstellung: Beide Piloten blieben auf der Strecke und konnten von den Zeiten her mit der starken internationalen Gruppe N-Konkurrenz gut mithalten.

Aigner begann mit drei fünftbesten SP-Zeiten in der Gruppe N und war dann auf der SP vier sogar auf P4. Quirin Müller begann etwas vorsichtiger und lag zu Beginn auf Platz 7 in der Gruppe N.

Im Verlauf des ersten Tages kam vor allem Andreas Aigner immer besser mit den Verhältnissen zurecht. Der 20-jährige Steirer erzielte einmal P2 in der SP 6 und verbesserte sich in der Gruppe N-Wertung auf den starken Platz 3. Quirin Müller kam auf der SP 5 mit P4 auf seine beste Platzierung am heutigen Tag und belegt vor dem morgigen zweiten Tag P7 in der Gruppe N.

Rallye-WM-Pilot Armin Schwarz, gemeinsam mit Raimund Baumschlager verantwortlich für die Entwicklung der beiden Red Bull Junioren, war am Ende des ersten Tages mehr als zufrieden:

„Die beiden fuhren eine sehr gute Linie, waren aggressiv und dennoch sicher unterwegs. Eine deutliche Steigerung gegenüber der Jänner-Rallye! Vor allem Andi Aigner ist mehrmals starke Zeiten gefahren.“

A. Aigner: „Die Bedingungen haben sich gegenüber der Besichtigung stark geändert. Der Schnee war schon fast überall weg geschmolzen – daher war es doppelt tückisch. In den Rhythmus bist nur schwer gekommen. Mit meiner Leistung und auch der Platzierung bin ich sehr zufrieden – bin ich doch nur mit 80 – 90% Einsatz und Risiko unterwegs gewesen. Die Zeiten waren konstant - immerhin bin ich 4 mal auf P5, zweimal auf P4 und einmal sogar auf P2 gefahren.“

Q. Müller: „Auf der ersten Runde, auf den ersten 4 SP´s, war ich heute eher defensiv unterwegs. Dann bin ich ganz gut in den Rhythmus gekommen. Morgen geht´s höher hinauf und da erwartet man allgemein durchgehende Schneefahrbahn. Das sollte mir besser liegen!“

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