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Schotter-Festival vom Feinsten

Hochkarätige Action wartet am Freitag und Samstag beim Rallyesprint auf die Fans, die Harrach'schen Güter werden wieder zum Rallye-Mekka.

Am kommenden Freitag wird in Bruckneudorf der dritte Lauf zur Austrian Rallye Challenge gestartet. Insgesamt werden 80 Teams aus 10 Nationen an diesem Klassiker teilnehmen, der zu 100 % auf Schotter gefahren wird.

Mittelpunkt der Rallye ist der Käshof mit seiner Servicezone und dem Regrouping auf den Harrach`schen Gründen. Schon in den letzten 20 Jahren wurde dieser Punkt zum Mekka der Rallyefans aus den Bundesländern Niederöster-reich, Burgenland und Wien.

Die Besetzung mit 41 heimischen Teams und 39 Mannschaften aus dem Ausland, darunter 25 Italiener, ist erstklassig und verspricht spannenden Rallyesport im Zehntelsekunden Be-reich.

Einer der Favoriten auf den Gesamtsieg ist Ruben Zeltner. Der in Deutschland auf dem Sachsenring lebende Österreicher hat mit seinem Mitropacupsieg und Siegen in der Deutschen Rallyemeisterschaft die größte Erfahrung:

„Ich freue mich schon auf diese Aufgabe endlich wieder eine Rallye auf 100 % Schotter fahren zu können. Natürlich wäre ein Sieg sehr schön, aber die Konkurrenz ist hart. Ich schätze dass Toto Wolff und Richard Lietz, die größten Konkurrenten für uns sein werden. Für uns bedeutet der Sprint ein echtes Rallyefest, wir kommen mit einigen Familien, darunter 12 Kindern und einem riesigen Servicebus auf den Käshof.“

Toto Wolff, mit dem Meister Mitsubishi von Baumschlager am Start, schwebt momentan in einem absoluten Rallyehoch: „Der Sieg im Triestingtal und Rang Zwei im Mühlviertel haben mein Selbstvertrauen gestärkt. Ich rechne mir in Bruckneudorf schon gute Chancen aus, aber meine Gegner können auch Gas geben.“

Rundstreckenspezialist Richard Lietz, der heuer schon in Magny Cours einen Lauf im Porsche Michelin Super Cup gewonnen hat, hat schon gezeigt dass er auch Rallyefahren kann:

„Bei meinen bisherigen Auftritten habe ich gezeigt, dass ich den Speed so mancher Rallye-spitzenfahrer mitgehen kann. Für mich bedeutet dieser Start beim Sprint eine willkommene Abwechslung, derzeit hat aber der Rundstreckensport für mich absolute Priorität.“

Etwas bescheiden gibt sich Walter Kovar, der aber beim Sprint bereits einen zweiten und vier dritte Plätze in seiner erfolgreichen Statistik aufweisen kann: „Das schaut zwar gut aus, aber wenn ich heuer unter die ersten Drei komme, wäre ich schon mehr als zufrieden. Man darf auf gar keinen Fall Vorjahrssieger Georg Reitsperger unterschätzen, er ist ein echter Schotterexperte und kann für jede Überraschung sorgen.“

Christoph Weber, der die ersten beiden Läufe der heurigen Austrian Rallye Challenge für sich entscheiden konnte, sieht sich diesmal nicht so sehr als Favorit: „Ich habe meinen er-folgreichen Subaru selbst verborgt und fahre diesmal mit dem Lancia Delta Integrale, einem etwas schwächeren Wagen. Ich rechne diesmal sehr stark mit den beiden Mazda Piloten Wolfgang Schmollngruber und Franz Sonnleitner, mal sehen.“

Nennliste und Zeitplan finden Sie in der rechten Navigation!

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