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Der irre Kampf um die Sekunden!

Grönholm zoomte sich bis auf 5,4 Sekunden an Loeb heran, nur noch die Superspecial steht aus. Manfred Stohl behielt seinen fünften Rang.

Michael Noir Trawniczek

Was für ein Rallye-Sonntag! Im Land der aufgehenden Sonne fochten die beiden Superstars Sébastien Loeb und Marcus Grönholm einen elektrisierenden Kampf um jede einzelne Zehntelsekunde.

Am Morgen führte Loeb 25,5 Sekunden vor Grönholm. SP 22: Der Finne verkürzt auf 21,1 Sekunden. SP 23: Loeb kontert und stellt auf 21,2. SP 24: Grönholm verkürzt auf 15,7. SP 25: Nur noch 8,8! SP 26: Nur noch 5,4 Sekunden!

Vor der finalen Superspecial führt Loeb also 5,4 Sekunden vor Marcus Grönholm. Die Reaktion von Loeb im Zielraum, gegenüber dem WRC-Radio, sagt alles: Loebs Stimme klingt besorgt: "Wie viel? Zwei Sekunden?" Er erfährt den tatsächlichen Abstand, sagt: "5 Sekunden ist okay - aber trotzdem müssen wir die Superstage erst einmal schaffen." Loeb weiß: Ein Dreher und der mögliche Sieg ist dahin!

Die Dramatik wurde zusätzlich erhöht, nachdem Luis-Perez Companc auf der letzten "regulären" Wertungsprüfung verunfallte und zunächst befürchtet wurde, er würde die Strecke blockieren.

Manfred Stohl hat es, so weit, geschafft! Der Wiener und seine Kärntner Co-Pilotin Ilka Minor liegen auf einem sicheren fünften Platz - hinter Loeb, Grönholm, Atkinson und Hirvonen.

Lokalmatador Toshi Arai konnte Dani Sordo überholen, dahinter Petter Solberg auf dem letzten Punkterang.

Die finale Superspecial in Obihiro wird um 14.09 Uhr Ortszeit (7.09 Uhr MEZ) gestartet. Ausführlicher Endbericht erfolgt im Anschluss.

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