RALLYE

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Marcus Grönholm (2.) erzählt von seiner sensationellen Aufholjagd am Sonntagvormittag, Ford-Stallkollege Mikko Hirvonen mit Platz 3 zufrieden.

Marcus Grönholm lieferte die gesamte Rallye über einen sehr starken Auftritt - letztlich dürften ihn seine beiden Fahrfehler vom Samstag den möglichen Sieg gekostet haben - denn am Sonntagvormittag lieferte der Finne eine sensationelle Aufholjagd - am Ende lag der Ford-Werkspilot nur noch 5,6 Sekunden hinter Sébastien Loeb.

"Das war ein großartiger Kampf gegen Séb, ich fuhr den ganzen Tag am Limit. Ein Sieg wäre möglich gewesen, aber es hat nicht sein wollen. Ich versuchte wirklich alles, um ihn noch einzuholen und ich hätte nur noch eine weitere Sonderprüfung, ein paar Kilometer gebraucht - dann hätte ich es geschafft", ist Marcus Grönholm überzeugt.

"Ich denke schon, dass Séb besorgt war - aber es ist schwierig ihn auf jeder Prüfung um acht oder neun Sekunden zu schlagen, was ich jedoch heute tun hätte müssen. Meine gestrigen Fehler haben mich den Sieg gekostet", gibt Grönholm offen zu.

Die Japan-Rallye sei "hart" gewesen - und der Ford Focus "war abermals perfekt und auch unsere Reifen waren wirklich effizient bei diesen Bedingungen", fügte der WM-Zweite hinzu.

Mikko Hirvonen fuhr einen einsamen aber umso wichtigeren dritten Platz nach Hause. Der Finne gab zu Protokoll: "Es war kein leichtes Wochenende für mich - ich festigte meine Position und es gab danach keine Herausforderung mehr für mich. Dabei habe ich gelernt, wie man eine konsistente und schnelle Pace fährt, und das ist wichtig für mich." Künftig wolle er bei "jeder Rallye um Podestplätze kämpfen", um im Kampf gegen Dani Sordo den dritten WM-Rang sicherzustellen. Zudem wolle er "näher ran an Séb und Marcus", erklärte der WM-Vierte.

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