RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Bunt gemischt

Ein buntgemischtes Feld an Autos präsentiert sich bei der Mühlviertel-Rallye im Raum Perg, mit dabei auch Ex-Rallycross-Europameister Grünsteidl.

Im Feld der von der OSK mit 90 Teilnehmern beschränkten „TRT – Rallye - Aufführung“ gibt es – wie bei der Austrian Rallye Challenge üblich – ein Großaufgebot an „H10+“ – Fahrzeugen (hauptsächlich Allrad-Mazda 323).

Aber mit rund 22 Stück „klassischen“ A8 (Mitsubishi Evo + Subaru Impreza) sind bereits die hochtechnisierten „Modernen“ schon an zweiter Stelle.

Insgesamt sind die Gruppe – N – Boliden mit 14 Teilnehmern die drittstärkste Gruppe. Auch zwei „VOLVO“ – Schlachtschiffe, die zuletzt im Triestingtal die Rolle des „Publikunslieblings“ übernommen haben und vom Publikum taxfrei zu den „Volvo-Panzerkreuzern“ umbenannt wurden, werden am Ablauf sein.

Sehr spektakulär sicherlich die heckgetriebenen BMW’s von Lokalmatador Niki Glisic und das bayrische Ex-Werks-Auto aus den 70er Jahren von Ex-Rallye-Cross-Europameister Herbert Grünsteidl. Der gebürtige Niederösterreicher, der bekanntlich heute bei BMW in München Trainer ist, fährt einen original FIA – 2002 ti, ein Fahrzeug, mit dem er in den 70er in Österreich zum Rallye-Gradmesser der Szene wurde.

Nach einer Motorsport-Pause von rund 23 Jahren juckte es den Rallye-Cross-Europameister, der zu Beginn der 80er Jahre mit seinem Renault Alpine A 310 eine bestechende Siegesserie in Europa hinlegte, mit einem Auto von einst „just for fun“ wieder ins Cockpit zu schlüpfen.

Seit der IQ-Jänner-Rallye pilotiert der Ausnahmekönner nun wieder just jenes Auto, mit dem er schon als Rallyefahrer einst – zusammen mit seinem baumlangen Kopilot
Hopf – auch Leute wie Wittmann hat nicht immer gut aussehen lassen, nämlich einen FIA-homologierten BMW 2002 ti !

Grünsteidl: „Bei meinem Comeback war ich selbst ungemein überrascht, wie schnell meine Reflexe wieder vorhanden waren und wie exakt mein „Popometer“ funktionierte. Nun fahre ich halt wieder zwei-, dreimal pro Jahr, wenn es mein Zeitplan erlaubt."

"Die „Mühlviertel“ ist eine sehr selektive Rallye, bei der man nicht nur Können ausspielen muß, sondern auch Mut haben sollte, das reizt umso mehr, als der Zeitaufwand noch vertretbar ist. Ich komme bereits am Donnerstag nach Perg und möchte am Samstag abends wissen, was der alte Glühsteidl noch so zusammen bringt auf der Piste!“

Mit Fahrzeugen aus 14 OSK – Rallyeklassen bietet sich das PS-Spektakel rund um Perg sicherlich als eine sehr ausgewogene Vielfalt der gängigen Rallye-Technik an, wobei ein Gesamtsieg der Gruppe A8 – Boliden auf dieser reinen Asphalt-Rallye bei voraussichtlich heißem Sommerwetter nicht als sicher vorausgenommen werden darf.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallyechallenge: Mühlviertel-Rallye

Weitere Artikel:

Tänak und Rovanperä zurück

Toyota enthüllt sein WRC-Aufgebot 2027

Toyota hat sein WRC-Aufgebot für 2027 vorgestellt: Ott Tänak und Kalle Rovanperä kehren zurück, während Sebastien Ogier zunächst nicht zum Kader gehört

Peter Klein Kolumne

Je größer die Schwierigkeit…

...die man überwindet, desto größer ist der Sieg! - motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erzählt von seinem neuerlichen Besuch bei Marcel Neulinger - sein Bericht klingt zuversichtlich...

Darunter gleiche Technik

Warum Toyota auf Celica und Yaris setzt

Die Celica kehrt in die WRC zurück, der Yaris bleibt: Toyota erklärt, warum künftig zwei verschiedene Modelle zum Einsatz kommen und wer sie fährt

ARC, Herbstrallye: Bericht Kiehtreiber

Nothing’s gonna stop us

Die Saison 2026 verlief für René Kiehtreiber mit zwei Ausfällen und vier erfolgreich beendeten Rallyes sehr wechselhaft, zum Abschluß wollten er und sein Stamm-Copilot es noch einmal genau wissen.

TEC7 ORM Podcast: Max & Christoph Zellhofer

Vater/Sohn-Duo blickt auf erfolgreichste Saison zurück

In der neunten Folge des TEC7 ORM Rallye BackStage Podcast blicken Max und Christoph Zellhofer zurück auf ihre bislang erfolgreichste Saison und verraten, warum Motorsport im Autohaus Zellhofer hochgehalten wird.