RALLYE

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Alle Kräfte mobilisiert

Vorbereitungen für die Waldviertel-Rallye laufen auf Hochtouren - Rallye-Taxi probt bereits für den Ernstfall - Bundesheer leistet Assistenz.

Ob mit oder ohne Hauptsponsor oder Namensgeber: Die Waldviertel-Rallye ist seit fast drei Jahrzehnten nicht nur ein Fixpunkt im heimischen Rallye-Kalender, sondern auch ein Garant für ein qualitativ hoch stehendes internationales Starterfeld.

Dem will Organisator Helmut Schöpf auch 2008 entsprechen und rührt daher bereits seit Monaten die Werbetrommel für „the final rallydays“ vom 6. bis 8. November im Waldviertel. Als erster Schritt wurde eine neue Servicezone gesucht.

Gefunden wurde sie in Horn auf dem Gelände der Radetzky-Kaserne. Diese ermöglicht rund 150 Teams ihre Fahrzeuge auf befestigtem Untergrund (Asphalt) zu warten. Ebenso sind für größere Teams auch Hallenplätze möglich. Schöpf: „Auf das österreichische Bundesheer ist eben Verlass." - (Dass es heuer eine eigene Klasse für Kettenfahrzeuge geben wird, ist ein unbestätigtes Gerücht. Anm. d. Red.)

„Wir haben damit sofort auf die Kritik des Vorjahres reagiert und können damit den Nordring in Fuglau auch verkehrstechnisch entlasten“, erklärt Helmut Schöpf.

Für das bereits erwähnte internationale Starterfeld hat sich Organisator Helmut Schöpf auch heuer wieder einige Vergünstigungen einfallen lassen. So beträgt das Startgeld für ausländische Starter in der historischen Klasse (mit FIA HTP Pass) nur 200 Euro, ebenso für ausländische Starter mit S 1600 KitCar–Boliden und Super 2000-Fahrzeugen.

Für nicht-österreichische Teilnehmer in der Gruppe H beträgt das Startgeld 400 Euro. Schöpf: „Wir wollen unseren Gästen den Start doch sehr schmackhaft machen. Die Rallye lebt durch ihre Internationalität. Das wollen wir auch weiterhin beibehalten.“

Taxi!

Das Finale der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft ist aber nicht nur für die Piloten ein motorsportlicher Leckerbissen. Auch die Zuschauer können Rallyeatmosphäre hautnah miterleben. Um dies zu ermöglichen setzt Organisator ein so genanntes Rallyetaxi als Vorausauto ein.

Hinter dem Steuer wird Tourenwagen-Champion Herbert Karrer sitzen, am Beifahrersitz nimmt jeder Platz, der dazu Lust, Laune, Mut und einen gewissen Unkostenbeitrag für eine Sonderprüfung aufbringt.

Die Feuertaufe erlebte das Rallyetaxi vergangenes Wochenende bei der Mühlviertel-Rallye. Karrer feierte seine Premiere und Helmut Schöpf navigierte, damit er auch wirklich weiß, was er seinen Kunden verkauft. Schöpf: „Ich habe deswegen einen Rundstreckenfahrer gewählt, weil er sich Strecken besonders gut einprägen kann Als Taxi muss er bei der Rallye auf Sicht fahren, jedoch trotzdem schnell und sicher unterwegs sein, damit die Co-Piloten auch auf ihre Rechnung kommen.“

Im Mühlviertel war für Karrer Lernen angesagt. Er tat wie ihm befohlen, probierte auch den Abflug, brachte aber schlussendlich den Waldviertel-Organisator sicher ins Ziel und belegte den 67. Endrang bei 106 gestarteten Teams.

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