RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Alle Kräfte mobilisiert

Vorbereitungen für die Waldviertel-Rallye laufen auf Hochtouren - Rallye-Taxi probt bereits für den Ernstfall - Bundesheer leistet Assistenz.

Ob mit oder ohne Hauptsponsor oder Namensgeber: Die Waldviertel-Rallye ist seit fast drei Jahrzehnten nicht nur ein Fixpunkt im heimischen Rallye-Kalender, sondern auch ein Garant für ein qualitativ hoch stehendes internationales Starterfeld.

Dem will Organisator Helmut Schöpf auch 2008 entsprechen und rührt daher bereits seit Monaten die Werbetrommel für „the final rallydays“ vom 6. bis 8. November im Waldviertel. Als erster Schritt wurde eine neue Servicezone gesucht.

Gefunden wurde sie in Horn auf dem Gelände der Radetzky-Kaserne. Diese ermöglicht rund 150 Teams ihre Fahrzeuge auf befestigtem Untergrund (Asphalt) zu warten. Ebenso sind für größere Teams auch Hallenplätze möglich. Schöpf: „Auf das österreichische Bundesheer ist eben Verlass." - (Dass es heuer eine eigene Klasse für Kettenfahrzeuge geben wird, ist ein unbestätigtes Gerücht. Anm. d. Red.)

„Wir haben damit sofort auf die Kritik des Vorjahres reagiert und können damit den Nordring in Fuglau auch verkehrstechnisch entlasten“, erklärt Helmut Schöpf.

Für das bereits erwähnte internationale Starterfeld hat sich Organisator Helmut Schöpf auch heuer wieder einige Vergünstigungen einfallen lassen. So beträgt das Startgeld für ausländische Starter in der historischen Klasse (mit FIA HTP Pass) nur 200 Euro, ebenso für ausländische Starter mit S 1600 KitCar–Boliden und Super 2000-Fahrzeugen.

Für nicht-österreichische Teilnehmer in der Gruppe H beträgt das Startgeld 400 Euro. Schöpf: „Wir wollen unseren Gästen den Start doch sehr schmackhaft machen. Die Rallye lebt durch ihre Internationalität. Das wollen wir auch weiterhin beibehalten.“

Taxi!

Das Finale der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft ist aber nicht nur für die Piloten ein motorsportlicher Leckerbissen. Auch die Zuschauer können Rallyeatmosphäre hautnah miterleben. Um dies zu ermöglichen setzt Organisator ein so genanntes Rallyetaxi als Vorausauto ein.

Hinter dem Steuer wird Tourenwagen-Champion Herbert Karrer sitzen, am Beifahrersitz nimmt jeder Platz, der dazu Lust, Laune, Mut und einen gewissen Unkostenbeitrag für eine Sonderprüfung aufbringt.

Die Feuertaufe erlebte das Rallyetaxi vergangenes Wochenende bei der Mühlviertel-Rallye. Karrer feierte seine Premiere und Helmut Schöpf navigierte, damit er auch wirklich weiß, was er seinen Kunden verkauft. Schöpf: „Ich habe deswegen einen Rundstreckenfahrer gewählt, weil er sich Strecken besonders gut einprägen kann Als Taxi muss er bei der Rallye auf Sicht fahren, jedoch trotzdem schnell und sicher unterwegs sein, damit die Co-Piloten auch auf ihre Rechnung kommen.“

Im Mühlviertel war für Karrer Lernen angesagt. Er tat wie ihm befohlen, probierte auch den Abflug, brachte aber schlussendlich den Waldviertel-Organisator sicher ins Ziel und belegte den 67. Endrang bei 106 gestarteten Teams.

News aus anderen Motorline-Channels:

ÖM: Waldviertel-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal: Bericht ZM Racing

Schöner Mannschaftserfolg für ZM-Racing

Man belegte durch Max und Christoph Zellhofer die Plätze Drei und Fünf, Peter Hopf Neunter, Markus Wurz Zehnter u. Klemens Heingartner 17.ter

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau Mayer

Viel Neues bei Daniel Mayer vor Start im Triestingtal!

Nach einem dreitätigen Promotions-Auftritt bei der Motorsport-Show im Liesinger EK „Riverside“ steht Daniel Mayer kommenden Samstag (28.2.) beim Comeback der Triestingtal-Rallye im Raum Berndorf am Start.

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau ZM Racing

Starker Testeinsatz von ZM-Racing

Auf der Nennliste findet man insgesamt fünf Mannschaften die starten werden. Max und Christoph Zellhofer, Klemens Haingartner, Peter Hopf u. Markus Wurz

Georg Gschwandner im Interview

„Sind sehr glücklich mit dem Starterfeld“

ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner im Interview: Wie es zur Rückkehr des Rallyesports ins Triestingtal kam und warum er sich besonders geehrt fühlt…

ARC Rallye Triestingtal: Bericht Neulinger

Erfolgreiche Testrallye in Niederösterreich

Mit Rang zwei in der 2WD-Wertung konnte Doppelstaatsmeister Marcel Neulinger nach dem Test-Einsatz bei ARC Rallye Triestingtal in Niederösterreich zufrieden Bilanz ziehen.

Die Austrian Rallye Challenge 2026 wird mit der Premiere der ARC Rallye Triestingtal eröffnet. Am kommenden Wochenende kehren die Rallye-Boliden nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Alle Infos zum bevorstehenden Rallye-Happening.